Rechts­fahr­ge­bot

Rheinische Post Goch - - LESERBRIEFE - Rei­ner Schütt per Mail

Zu „Au­to­mo­bi­ler deut­scher Irr­sinn“(RP vom 25. Sep­tem­ber): Irr­sinn ist es in mei­nen Au­gen, wenn Au­to­fah­rer mei­nen, mit 100 oder von mir aus auch mit 130 km/h auf der Au­to­bahn mit Vor­lie­be auf der mitt­le­ren oder noch bes­ser auf der lin­ken Spur fah­ren zu müs­sen. Ich fah­re stets dem Ver­kehr an­ge­passt, das heißt aber auch, dass ich bei frei­er Bahn durch­aus mit 200 km/h un­ter­wegs bin. An­de­rer­seits ha­be ich auch kein Pro­blem da­mit, wenn an­de­re Ver­kehrs­teil­neh­mer mit den ge­nann­ten 100-130 km/h über­ho­len. Aber eben auch nur über­ho­len und dann wie­der nach rechts fah­ren. Die von Ih­nen ge­nann­ten Pro­ble­me ent­ste­hen doch nur da­durch, dass recht­ha­be­ri­sche oder un­si­che­re oder ein­fach ge­dan­ken­lo­se Au­to­fah­rer sich nicht an das Rechts­fahr­ge­bot hal­ten. Und wenn je­mand mit hö­he­rem Tem­po nicht klar­kommt, kann er ja ger­ne die Land­stra­ße be­nut­zen.

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