Krebs­er­re­gend bei zu ho­her Kon­zen­tra­ti­on

Rheinische Post Goch - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

Was sind Nitrate? Es han­delt sich um Stick­stoff­ver­bin­dun­gen, die na­tür­li­cher­wei­se im Bo­den vor­kom­men, aber auch mit der Dün­gung aus­ge­bracht wer­den. Wann wird Ni­trat für den Men­schen ge­fähr­lich? Die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on gibt ei­ne er­laub­te täg­li­che Auf­nah­me­men­ge von 3,7 mg/kg Kör­per­ge­wicht an, die al­ler­dings nicht für Säug­lin­ge un­ter drei Mo­na­ten gilt. Bei ho­her Ni­trat- be­zie­hungs­wei­se Ni­trit­auf­nah­me ist für Säug­lin­ge in den ers­ten Le­bens­mo­na­ten ein aku­tes ge­sund­heit­li­ches Ri­si­ko denk­bar. Was sind die Ri­si­ken bei zu ho­her Ni­trat- bzw. Ni­trit­auf­nah­me? Tier­ver­su­che ha­ben er­ge­ben, dass die Stof­fe in zu ho­her Kon­zen­tra­ti­on krebs­er­re­gend sein kön­nen. Bei Säug­lin­gen ist der Sau­er­stoff­trans­port durch die ro­ten Blut­kör­per­chen nicht mehr ge­währ­leis­tet, das kann bis zum Er­sti­cken füh­ren.

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