KlöCo-Ak­tie fällt nach schlech­ten Quar­tals­zah­len

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

DÜSSELDORF (rtr) Der Stahl­händ­ler Klöck­ner hat mit ei­nem schwa­chen drit­ten Quar­tal sei­ne An­le­ger ver­prellt. Die Ak­tie ver­lor ges­tern zeit­wei­se mehr als drei Pro­zent, nach­dem der Kon­zern am Vor­abend sei­ne Er­war­tun­gen zu­rück­ge­schraubt hat­te. We­gen des Preis­drucks und ei­ner ge­sun­ke­nen Nach­fra­ge wer­de der ope­ra­ti­ve Ge­winn (Ebitda vor Re­struk­tu­rie­run­gen) im ge­ra­de ab­ge­lau­fe­nen Quar­tal wohl nur bei 30 Mil­lio­nen Eu­ro lie­gen. Zu­vor hat­te das Un­ter­neh­men noch 45 bis 55 Mil­lio­nen Eu­ro in Aus­sicht ge­stellt. Den ge­nau­en Bericht legt das Ma­nage­ment am 3. No­vem­ber vor. KlöCo ma­chen wie der ge­sam­ten eu­ro­päi­schen Stahl­bran­che auch Bil­lig­im­por­te aus Chi­na zu schaf­fen. Die­se las­sen die oh­ne­hin we­gen der Über­ka­pa­zi­tä­ten schrump­fen­den Prei­se wei­ter sin­ken. Für das Ge­samt­jahr hat­te KlöCo be­reits ei­nen deut­li­chen Rück­gang des ope­ra­ti­ven Ge­winns und ei­nen Net­to­ver­lust an­ge­kün­digt. Im Ge­schäfts­jahr 2016 wer­de das ope­ra­ti­ve Er­geb­nis vor­aus­sicht­lich stei­gen und auch das Kon­zern­er­geb­nis wie­der po­si­tiv aus­fal­len, hieß es bei KlöCo.

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