IWF warnt USA vor Er­hö­hung des Leit­zin­ses

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

WASHINGTON/LI­MA (dpa) Der In­ter­na­tio­na­le Wäh­rungs­fonds zwei­felt an der Rei­fe der Welt­wirt­schaft für ei­ne Zins­wen­de in den USA. „Die Fi­nanz­sta­bi­li­tät ist welt­weit noch nicht ge­ge­ben“, sag­te IWF-Fi­nanz­chef Jo­sé Vi­ñals ges­tern bei der Vor­stel­lung ei­nes Be­rich­tes zur Fi­nanz­sta­bi­li­tät. Er ap­pel­lier­te an die USNo­ten­bank Fed, sich bei der ge­plan­ten Er­hö­hung ih­res Leit­zin­ses zu­rück­zu­hal­ten. Der IWF be­fürch­tet sonst Ne­ga­tiv-Aus­wir­kun­gen auf die Schwel­len­län­der. Die­se sei­en mit drei Bil­lio­nen Dol­lar (et­wa 2,66 Bio. Eu­ro) über­schul­det. „Die Ri­si­ken ha­ben sich in Rich­tung Schwel­len­län­der ver­scho­ben“, so Vi­ñals. Die Fed will ih­ren his­to­risch nied­ri­gen Leit­zins von na­he null wo­mög­lich noch in die­sem Jahr leicht an­he­ben.

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