Vik­to­ria Goch er­kämpft Re­mis ge­gen VfL Rhe­de

Rheinische Post Goch - - SPORT LOKAL - VON SA­B­RI­NA PE­TERS UND FRANK GIP­MANN

Fuß­ball-Lan­des­li­ga: Die We­ber­städ­ter schlu­gen sich ge­gen den Spit­zen­rei­ter wa­cker und hol­ten dank ei­nes Kit­zig-To­res ein 1:1 (1:0).

Ge­gen den Lan­des­li­ga-Ta­bel­len­füh­rer VfL Rhe­de führ­te Vik­to­ria Goch ei­ne St­un­de lang. Am En­de durf­ten sie sich trotz­dem nur mit ei­nem den­noch er­freu­li­chem 1:1 (1:0) be­gnü­gen. Andre­as Voss, Coach der Go­cher Vik­to­ria, nahm vor den gest­ri­gen 90 Mi­nu­ten ei­ni­ge Um­stel­lun­gen in sei­ner Elf vor. So ver­trat Tim Janz den ge­sperr­ten Kay Tas­senaar. Mit Ke­vin Kit­zig und Ke­vin Bod­den als neu­es Sturm­duo ro­tier­te Voss zu­dem und gab Fa­tih Onur so­wie Alen Bra­jic ei­ne Ver­schnauf­pau­se auf der Bank.

Zu Be­ginn der Par­tie wur­de der VfL erst ein­mal sei­ner Fa­vo­ri­tenol­le ge­recht. Die Rhe­der wirk­ten in den ers­ten zehn Mi­nu­ten et­was ge­fäl­li­ger und be­stimm­ten über­wie­gend das Spiel, da die Go­cher ih­nen zu­nächst auch den Raum da­für ga­ben. Die Gäs­te konn­ten dies al­ler­dings we­der für et­was Zähl­ba­res noch für Tor­chan­cen nut­zen. Statt­des­sen gin­gen die Rot-Schwar­zen über­ra­schend in Front: Ke­vin Kit­zig be­haup­te­te im geg­ne­ri­schen Straf­raum den Ball und ver­senk­te ihn aus ei­ner Dre­hung her­aus und durch die Bei­ne des geg­ne­ri­schen Tor­war­tes hin­durch im Gäs­te-Ge­häu­se (11.).

Die­se Füh­rung tat der Vik­to­ria gut. Mit dem nö­ti­gen Selbst­ver­trau- en an­ge­sichts des Spiel­stan­des im Rü­cken stan­den die Go­cher nä­her am Mann und at­ta­ckier­ten frü­her, wenn­gleich Rhe­de wei­ter­hin den fei­ne­ren Kom­bi­na­ti­ons­fuß­ball zeig­te. Ei­nen ge­fähr­li­chen Tor­ab­schluss sand­ten die Gäs­te aber le­dig­lich in Mi­nu­te 26 ab. Si­mon Lech­ten­berg nutz­te ei­ne Flan­ke von der rech­ten Sei­te für ei­nen Ver­such, den Vik­to­ria-Kee­per Ra­ven Ol­schew­ski aber zur Ecke ent­schärf­te.

Bis zum Sei­ten­wech­sel ver­dien­ten sich die We­ber­städ­ter so ih­re knappe Füh­rung, die kurz vor­her fast noch er­höht wor­den wä­re. Ke­vin Kit­zig stieg un­ter ei­ner Flan­ke von Sascha Ten­bruck hoch, sein Kopf­ball ging je­doch knapp übers Tor. 60 Se­kun­den spä­ter be­haup­te­te Kit­zig aber­mals den Ball, um dann auf Fre­de­rik Ben­ning ab­zu­spie­len, des­sen Schuss aber den Kas­ten der Gäs­te ver­fehl­te.

Die knappe Pau­sen-Füh­rung der Heim­elf ge­riet schon un­mit­tel­bar nach dem Wie­der­an­pfiff ins Wan­ken. Die Rhe­der ka­men sehr schwung- und druck­voll aus der Ka­bi­ne und hat­ten gleich zu Be­ginn der zwei­ten 45 Mi­nu­ten durch gleich meh­re­re Ecken gu­te Mög­lich­kei­ten zum Aus­gleich. Ge­gen die Gäs­te, die durch Stan­dards brand­ge­fähr­lich wa­ren , schlu­gen sich die Go­cher In­nen­ver­tei­di­ger Se­bas­ti­an van Bra­kel und Tim Janz aber wa­cker und ver­hin­der­ten zu­nächst den Aus­gleich. Bei ei­nem lan­gen Ball auf Stür­mer Si­mon Lech­ten­berg wa­ren aber auch sie zu pas­siv, und der VfL-Ak­teur hat­te ge­nug Zeit, sich den Ball im Go­cher Straf­raum zu­recht­zu­le­gen, um an­schlie­ßend zum 1:1 zu tref­fen (64.). Im Fol­gen­den blie­ben die Rhe­der die spie­le­risch stär­ke­re Mann­schaft, die zu­neh­mend auf das Füh­rungs­tor dräng­ten. Mit ei­ner kämp­fe­ri­schen Leis­tung hielt Rot-Schwarz je­doch da­ge­gen und ver­dien­te sich so das Un­ent­schie­den.

„Ein ge­rech­tes Er­geb­nis. Wir ha­ben al­ler­dings ver­säumt, in Hälf­te eins das 2:0 zu ma­chen. Jetzt freu­en wir uns erst­mal auf die zehn­tä­gi­ge Pau­se“, sag­te Vik­to­ria-Trai­ner Voss.

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