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Rheinische Post Goch - - VORDERSEITE -

Wer kräf­tig zu­greift beim Hän­de­schüt­teln, dem sagt man Ent­schlos­sen­heit nach, Hand­lungs­be­reit­schaft und der­lei Kar­rie­re­ga­ran­ten. Doch die Sa­che ist viel exis­ten­zi­el­ler. Ka­na­di­sche For­scher ha­ben her­aus­ge­fun­den, dass bei Men­schen, de­ren Hän­de­druck nach­lässt, das Ster­be­ri­si­ko steigt. Fest­ge­stellt wur­de das in ei­ner auf­wen­di­gen Stu­die mit Hil­fe ei­nes Griff­mes­sers, des Hand-Dy­na­mo­me­ters. Pro­ban­den, die sich im Ver­gleich zu ei­ner frü­he­ren Mes­sung um fünf Ki­lo­gramm we­ni­ger zu­pa­ckend zeig­ten, stan­den dem Tod um 16 Pro­zent nä­her. Die To­des­nä­he in Ki­lo­gramm zu mes­sen, klingt ein biss­chen wie: Nachts ist es käl­ter als drau­ßen. Da­bei wuss­ten wir doch schon im­mer: Wer frü­her stirbt, ist län­ger tot. dok

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