ILO

Rheinische Post Goch - - STIMME DES WESTENS -

Die ILO ist die In­ter­na­tio­na­le Ar­beits­or­ga­ni­sa­ti­on. Sie ist ei­ne Son­der­or­ga­ni­sa­ti­on der Ver­ein­ten Na­tio­nen mit Sitz in Genf. Sie wur­de am 11. April 1919 ins Le­ben ge­ru­fen. Ur­sprüng­lich soll­te sie den Welt­frie­den si­cher­stel­len. Heu­te ist sie zu­stän­dig für die Durch­set­zung in­ter­na­tio­na­ler Ar­beits- und So­zi­al­stan­dards. Sie tritt da­für ein, dass die welt­weit gel­ten­den Min­dest­stan­dards beim Ar­beits­recht und da­mit men­schen­wür­di­ge Ar­beits­be­din­gun­gen auf der Welt si­cher­ge­stellt sind. Ges­tern gab es von der ILO gu­te Nach­rich­ten: Nach dem star­ken An­stieg der Ju­gend­ar­beits­lo­sig­keit in der Fi­nanz­kri­se hat sich die La­ge ge­bes­sert. Die Ar­beits­lo­sen­ra­te un­ter den 15- bis 24-Jäh­ri­gen pen­del­te sich 2014 bei 13 Pro­zent ein. Ab­so­lut heißt das, dass trotz­dem welt­weit 73,3 Mil­lio­nen jun­ge Men­schen oh­ne Ar­beit sind.

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