29-Jäh­ri­ger auf Park­bank von Ban­de fast tot­ge­prü­gelt

Rheinische Post Goch - - NORDRHEIN-WESTFALEN - VON LUD­MIL­LA HAU­SER

LE­VER­KU­SEN Vier Män­ner ha­ben am Mitt­woch­abend ei­nen 29-Jäh­ri­gen im Frie­dens­park im Le­ver­ku­se­ner Stadt­teil Rhein­dorf-Nord so bru­tal zu­sam­men­ge­schla­gen, dass der Mann we­gen sei­ner schwe­ren Ver­let­zun­gen in ei­ne Spe­zi­al­kli­nik ge­bracht wer­den muss­te.

Noch am Tat­ort hat­te der Not­arzt ge­sagt, er kön­ne Le­ben­ge­fahr nicht aus­schlie­ßen, hieß es ges­tern von der Po­li­zei. Zwei Au­gen­zeu­gin­nen (37 und 48 Jah­re alt) sag­ten aus, der Mann sei ge­gen 19.15 Uhr an­ge­grif­fen, ge­schla­gen und ge­tre­ten wor­den. Als die Frau­en dem Op­fer zur Hil­fe kom­men woll­ten, sei die Vie­rer­ban­de aus dem Park ge­flüch­tet.

Ei­ner der Tä­ter soll ei­ne gel­be Sport­ja­cke ge­tra­gen ha­ben. Am Tat­ort stell­ten die Er­mitt­ler der Kri­mi- nal­po­li­zei un­ter an­de­rem zwei Fahr­rä­der si­cher, ei­nes da­von ein Kin­der­rad. Zeu­gen hat­ten auch be­rich­tet, ei­ne Frau und ein Kind hät­ten sich bei dem 29-Jäh­ri­gen auf­ge­hal­ten, sei­en dann aber wäh­rend des An­griffs plötz­lich ver­schwun­den. Zu ver­neh­men war zu­dem, dass das Op­fer in der Kli­nik not­ope­riert wer­den muss­te. Dies be­stä­tig­te die Po­li­zei ges­tern zwar nicht, sprach aber da­von, dass der an­ge­grif­fe­ne Le­ver­ku­se­ner nicht mehr le­bens­ge­fähr­lich ver­letzt sei.

Nach In­for­ma­tio­nen un­se­rer Re­dak­ti­on ist das Op­fer po­li­zei­lich selbst kein un­be­schrie­be­nes Blatt. Der Mann oh­ne fes­ten Wohn­sitz soll der Po­li­zei we­gen meh­re­rer Ei­gen­tums­de­lik­te hin­rei­chend be­kannt sein. Die Fahn­dung nach den Tä­tern läuft.

Das Op­fer soll der

Po­li­zei we­gen meh­re­rer De­lik­te

be­kannt sein

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