Rem­mel kämpft ge­gen ho­he Acker­prei­se

Rheinische Post Goch - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

DÜSSELDORF (dpa) Die nach oben ge­schos­se­nen Kauf­prei­se für Acker und Wie­sen in Nord­rhein-West­fa­len ru­fen Um­welt­mi­nis­ter Jo­han­nes Rem­mel (Grü­ne) auf den Plan. „Für ak­ti­ve land­wirt­schaft­li­che Be­trie­be wird es an­ge­sichts die­ser Prei­se im­mer schwie­ri­ger, die für die Wei­ter­ent­wick­lung der Be­trie­be drin­gend be­nö­tig­ten Flä­chen durch Kauf lang­fris­tig zu si­chern“, er­klär­te Rem­mel. Er kün­dig­te an, recht­li­che Mög­lich­kei­ten zum Schutz von Acker­land aus­bau­en zu wol­len. Da­bei geht es nach Mi­nis­te­ri­ums­aus­kunft un­ter an­de­rem um das Um­wid­men von Acker in In­dus­trie­flä­che oder Bau­land. 2014 wur­den im NRW-Schnitt 40.049 Eu­ro je Hekt­ar land­wirt­schaft­li­che Nutz­flä­che ge­zahlt. Das wa­ren 18 Pro­zent mehr als 2013. Bin­nen fünf Jah­ren stieg der Preis nach An­ga­ben des Mi­nis­te­ri­ums um 49 Pro­zent. Laut Land­wirt­schafts­kam­mer in­ves­tie­ren zu­neh­mend Ka­pi­tal­an­le­ger in land­wirt­schaft­li­che Grund­stü­cke.

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