IN­DUS­TRIE

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

DUIS­BURG (frin) Ei­ne Über­nah­me und der nied­ri­ge Öl­preis könn­ten bei Sie­mens in Duis­burg zu Stel­len­strei­chun­gen füh­ren. 355 Jobs sei­en in Ge­fahr, sagt Be­triebs­rats­che­fin Na­di­ne Flo­ri­an. Sie­mens be­schäf­tigt in Duis­burg 2600 Mit­ar­bei­ter. Auf ei­ner Be­triebs­ver­samm­lung wur­den die­se ges­tern über die Aus­wir­kun­gen der Zu­sam­men­füh­rung mit Dres­ser Rand in­for­miert. Sie­mens hat­te das Ma­schi­nen­bau­un­ter­neh­men im Ju­ni über­nom­men und will nun of­fen­bar Dop­pel­struk­tu­ren ab­schaf­fen. Der nied­ri­ge Öl­preis soll au­ßer­dem zu sin­ken­der Nach­fra­ge aus der Öl- und Gas­in­dus­trie ge­führt ha­ben. In ei­ner Mit­tei­lung kri­ti­siert der Be­triebs­rat den­noch: „Wo ist die Vi­si­on für den Stand­ort?“Er will die Zahl der Stel­len­strei­chun­gen in Ver­hand­lun­gen re­du­zie­ren. Sie­mens war ges­tern Abend für ei­ne Stel­lung­nah­me nicht mehr zu er­rei­chen.

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