Schaeffler muss beim Bör­sen­gang wei­ter ab­spe­cken

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

HER­ZO­GE­NAU­RACH (dpa) Der Au­to­mo­bil­zu­lie­fe­rer Schaeffler hat vor dem Bör­sen­gang ei­ne wei­te­re Krö­te schlu­cken müs­sen. Der Aus­ga­be­preis für die ins­ge­samt 75 Mil­lio­nen Vor­zugs­ak­ti­en lie­ge bei 12,50 Eu­ro je Stück, teil­te das Un­ter­neh­men mit. Die be­reits re­du­zier­te An­ge­bots­span­ne hat­te bei 12 bis 14 Eu­ro ge­le­gen. Statt bei bis zu 1,05 Mil­li­ar­den Eu­ro liegt der Brut­to­er­lös da­mit nur bei 938 Mil­lio­nen Eu­ro, wo­von Schaeffler 825 Mil­lio­nen Eu­ro zu­flie­ßen. 66 Mil­lio­nen Ak­ti­en stam­men aus ei­ner Ka­pi­tal­er­hö­hung, der Rest kommt von den Ge­sell­schaf­tern. Mit dem Geld will Schaeffler sei­ne Schul­den ab­bau­en. Der ers­te Han­dels­tag der Pa­pie­re soll heu­te sein. Der Bör­sen­gang von Schaeffler war durch die all­ge­mein un­si­che­re La­ge an den Ak­ti­en­märk­ten und durch den Die­sel-Skan­dal bei VW über­schat­tet. Da­her hat­te der Zu­lie­fe­rer be­reits die Preis­span­ne für die an­ge­bo­te­nen Ak­ti­en dras­tisch ge­senkt und das an­ge­streb­te Emis­si­ons­vo­lu­men um ei­ne Mil­li­ar­de Eu­ro re­du­ziert. Zu­dem wur­den die An­ge­bots­frist ver­län­gert und der Bör­sen­gang mehr­fach ver­scho­ben.

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