Olym­pia in Ham­burg soll 11,2 Mil­li­ar­den kos­ten

Rheinische Post Goch - - SPORT -

DÜSSELDORF (ball) Ob sich Ham­burg als „Can­di­da­te Ci­ty“um die Olym­pi­schen Som­mer­spie­le 2024 be­müht, ent­schei­den die Bür­ger am 29. No­vem­ber. Ges­tern ha­ben die Olym­pia-Pla­ner den Fi­nanz­plan vor­ge­legt: Ins­ge­samt 11,2 Mil­li­ar­den soll das Mam­mut-Pro­jekt kos­ten. 7,4 Mil­li­ar­den Eu­ro kä­men auf die deut­schen Steu­er­zah­ler zu, soll­ten sich die Bür­ger und das In­ter­na­tio­na­le Olym­pi­sche Ko­mi­tee für die Han­se­stadt als Aus­rich­tungs­ort aus­spre­chen. Da­mit lä­ge Ham­burg un­ter den Kos­ten für Lon­don 2012 (13,5 Mil­li­ar­den Eu­ro). „Die Fi­nanz­kraft der Stadt Ham­burg wird nicht über­for­dert“, sag­te Ober­bür­ger­meis­ter Olaf Scholz. Die Stadt wür­de 1,2 Mil­li­ar­den Eu­ro bei­steu­ern, der Bund die üb­ri­gen 6,2 Mil­li­ar­den Eu­ro. Olym­pia-Geg­nern nahm Scholz den Wind aus den Se­geln.

Dass Olym­pia im­mer teu­rer wer­de als ge­plant, gel­te für ihn nicht. Scholz will die Sum­me „eher un­ter­schrei­ten als über­tref­fen“. Ge­winnt im No­vem­ber den­noch die NOlym­pics-Be­we­gung, muss der DOSB die Be­wer­bung zu­rück­zie­hen.

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