Ris­kan­te Pil­le wird häu­fi­ger ver­ord­net

Rheinische Post Goch - - POLITIK -

BERLIN (kna) Neue­re An­ti-Ba­by-Pil­len wer­den trotz hö­he­ren Throm­bo­se-Ri­si­kos häu­fi­ger ver­ord­net als äl­te­re Pro­duk­te. Das er­gab ei­ne Stu­die der Tech­ni­ker-Kran­ken­kas­se (TK) und der Uni Bre­men. Dem­nach wird die Pil­le der drit­ten und vier­ten Ge­ne­ra­ti­on im Schnitt dop­pelt so oft ver­schrie­ben wie die der ers­ten und zwei­ten Ge­ne­ra­ti­on. Grund da­für sei vor al­lem das bes­se­re Mar­ke­ting als „Li­fe­sty­le­prä­pa­rat“. Die Pil­le blei­be aber ein Mit­tel mit Ne­ben­wir­kun­gen. Die TK for­der­te Ärz­te und Phar­ma-Un­ter­neh­men auf, Kun­den bes­ser über Ri­si­ken auf­zu­klä­ren.

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