USA: Paul Ryan soll Ab­ge­ord­ne­ten­haus füh­ren

Rheinische Post Goch - - POLITIK -

WASHINGTON (ap) Nach dem Rück­zug von Kevin McCar­thy aus dem Ren­nen um den Vor­sitz des US-Re­prä­sen­tan­ten­hau­ses steigt der Druck auf den ehe­ma­li­gen Vi­ze­prä­si­dent­schafts­kan­di­da­ten Paul Ryan, für das ein­fluss­rei­che Amt zu kan­di­die­ren. Re­pu­bli­ka­ni­sche Ab­ge­ord­ne­te tra­fen sich ges­tern, um ihr wei­te­res Vor­ge­hen zu be­ra­ten. Doch wur­de da­bei nach An­ga­ben von Par­la­men­ta­ri­ern nichts ent­schie­den. So­wohl der schei­den­de Vor­sit­zen­de des Re­prä­sen­tan­ten­hau­ses, John Bo­eh­ner, als auch McCar­thy dräng­ten Ryan, sich um den Vor­sitz der Kon­gress­kam­mer zu be­mü­hen.

Ryan ver­tritt seit 1999 den ers­ten Kon­gress­wahl­be­zirk von Wis­con­sin im US-Re­prä­sen­tan­ten­haus. John Bo­eh­ner hat­te im Sep­tem­ber er­klärt, dass er sich am 30. Ok­to­ber aus dem Kon­gress zu­rück­zie­hen wol­le, aber so lan­ge blei­ben wer­de, bis ein Nach­fol­ger ge­fun­den sei.

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