Cle­ver Ru­der­club: Von der Spoy bis an den Gen­fer See

Rheinische Post Goch - - SPORT LOKAL -

(poe) Von drei sehr schö­nen Ak­tio­nen, die vor Kur­zem statt­ge­fun­den ha­ben, be­rich­tet der Cle­ver Ru­der­club (CRC). Die Trai­ner des Ver­eins bil­de­ten ei­ne Grup­pe von Schü­lern des Kon­rad-Ade­nau­er-Gym­na­si­ums aus. Die De­vi­se lau­te­te: Spoy statt Turn­hal­le. Da­zu gab es ei­nen Ver­eins­aus­flug nach Berlin und Bran­den­burg: die Kle­ver nah­men am 50. Wan­der­ru­der­tref­fen des Deut­schen Ru­der­ver­ban­des teil. Und auch am Gen­fer See wa­ren die Far­ben des CRC ver­tre­ten.

„Im­pro­vi­sier­ter Sport­un­ter­richt“, so heißt of­fi­zi­ell der Grund, aus dem 40 Schü­ler des Kon­rad-Ade­nau­erGym­na­si­ums seit Au­gust in Kel­len Ru­der­un­ter­richt er­hiel­ten. Da in der Sport­hal­le Flücht­lin­ge un­ter­ge­bracht sind, ist ein re­gu­lä­rer Sport­un­ter­richt erst ein­mal pas­sé. Vol­ler Ein­satz al­so für die Aus­bil­der im Club und Leh­re­rin Si­na Sche­rer. Zu­sam­men­ar­beit mit Schu­len ist kein No­vum für den CRC, die Trai­ner kön­nen auf lang­jäh­ri­ge Er­fah­rung in der Ko­ope­ra­ti­on mit der Karl-Kis­ters-Re­al­schu­le zu­rück­grei­fen. „Wir kom­men al­le mit dem Fahr­rad her, die Fahrt dau­ert ei­ne Vier­tel­stun­de,“er­zählt ein Schü­ler. Ob sie die Turn­hal­le ver­mis­sen? „Nee,“schallt es aus der Grup­pe. Sei­tens des Ver­eins bleibt zu hof­fen, dass ei­ni­ge da­bei blei­ben.

Von lan­ger Hand ge­plant und er­war­tet war das 50. Wan­der­ru­der- tref­fen des Deut­schen Ru­der­ver­ban­des. Drei aus­rich­ten­de Ver­ei­ne lu­den ge­mein­schaft­lich an den Wann­see ein. Die Haupt­at­trak­ti­on des Events war ei­ne Ru­der­tour über den Wann­see und be­nach­bar­te Ge­wäs­ser. Die Ufer­land­schaf­ten mit au­ßer­ge­wöhn­li­chen Bau­wer­ken, meist aus der Zeit der Mon­ar­chie, prä­sen­tie­ren sich stolz als „preus­sisch Ar­ka­di­en“.

Ei­ni­ge Kle­ver Ru­de­rer hat­ten, be­vor sie in der Bun­des­haupt­stadt an­ka­men, be­reits ei­ne mehr­tä­gi­ge Vor­fahrt in Lüb­ben hin­ter sich, ei­ni­ge nah­men an ei­ner De­mons­tra­ti­on mit Boo­ten im Ber­li­ner Re­gie­rungs­be­zirk teil. Der An­lass war ei­ne ge­plan­te Re­form der Was­ser- und Schiff­fahrts­ver­ord­nung, die vor­sieht, dass ei­ni­ge Was­ser­we­ge und Schleu­sen nur noch von der Trans­port- und Gü­ter­schiff­fahrt, aber nicht mehr von Sport­boo­ten ge­nutzt wer­den dür­fen, was er­heb­li­che Ein­schrän­kun­gen für den Wassersport nach sich zö­ge.

Die Mann­schaft von CRC-Ru­de­r­ob­mann Ste­fan Verhoeven, die an der le­gen­dä­ren Tour du Lac Le­man à l’Av­i­ron am Gen­fer See teil­nahm, hat­te we­nig Glück. Die Me­ga-Re­gat­ta in der Schweiz wur­de we­gen schlech­ter Wet­ter­ver­hält­nis­se von 160 auf 40 Ki­lo­me­ter ver­kürzt. Fle­xi­bi­li­tät war al­so Trumpf, für den CRC reich­te es für ei­nen drit­ten Platz.

Wer beim Cle­ver Ru­der­club sein In­ter­es­se für das Ru­dern ent­de­cken möch­te, kann sich im In­ter­net un­ter www.cle­ver-rc.de in­for­mie­ren. Oder aber er sucht den te­le­fo­ni­schen Kon­takt zum Vor­sit­zen­den Michael Klütt (Te­le­fon 02821 23528) be­zie­hungs­wei­se Ob­mann Ste­fan Verhoeven (Te­le­fon 0178 2972533).

FO­TO: PRI­VAT

Die Kle­ver Ru­de­rer in Berlin un­ter­wegs.

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