Ban­ge ma­chen lässt sich der FC nicht

Rheinische Post Goch - - SPORT LOKAL - VON REIN­HARD PÖ­SEL

Fuß­ball-Be­zirks­li­ga: 1. FC Kle­ve II – VfL Tönisberg (mor­gen, 15 Uhr).

Nach der er­war­te­ten Nie­der­la­ge ge­gen ei­ne auf vie­len Po­si­tio­nen ex­zel­lent be­setz­te Scher­pen­ber­ger Mann­schaft sind die Kle­ver nicht mit hän­gen­den Schul­tern in die Trai­nings­wo­che ein­ge­stie­gen. „Da­zu be­stand auch kein An­lass, weil wir es der am­bi­tio­nier­ten Trup­pe ei­ne St­un­de lang schwer ge­macht ha­ben“, sagt Kle­ves Co-Trai­ner Oli­ver Bur­ke. Der FC ha­be die Be­geg­nung aber auch nicht gleich ab­ge­hakt und sei zur Ta­ges­ord­nung über­ge­gan­gen. „Im Mann­schafts­kreis ist das Spiel noch ein­mal auf­ge­ar­bei­tet wor­den. Die Ge­le­gen­heit lässt sich Umut Ak­pi­nar grund­sätz­lich nach ei­nem Spiel nicht neh­men. Denn es gibt im­mer Punk­te, die man an­ders und im Ide­al­fall bes­ser ma­chen kann“, sagt Bur­ke, der mor­gen Nach­mit­tag sei­nem Team nur aus der Fer­ne die Dau­men drü­cken kann. We­gen ei­ner Hoch­zeits­fei­er sei er „ge­wis­ser­ma­ßen out of or­der“, wie sich Kle­ves Co-Trai­ner aus­drückt. Er wer­de wahr­schein­lich vor dem Spiel über die heu­te ge­bräuch­li­chen Ka­nä­le noch ei­ni­ge an­spor­nen­de Wor­te an die Mann­schaft rich­ten. „Für den Rest müs­sen dann aber die­ses Mal an­de­re sor­gen.“Mit dem in den ver­gan­ge­nen Be­geg­nun­gen gut funk­tio­nie- ren­den Um­schalt­spiel wol­len die Kle­ver Fuß­bal­ler mor­gen dem Lan­des­li­ga-Ab­stei­ger VfL Tönisberg auf den Zahn füh­len. Der Gast ran­giert auf dem vier­ten Ta­bel­len­platz, sechs Punk­te feh­len ihm al­ler­dings be­reits auf die punkt­gleich die Ta­bel­le an­füh­ren­den SV Scher­pen­berg und SV Schwaf­heim. Ein Punkt­ver­lust dürf­te so­mit nicht auf der VfL-Agen­da ste­hen. „Auch wenn das wie­der ein Hoch­ka­rä­ter ist, wol­len wir we­nigs­tens mit ei­nem Punkt vom Platz ge­hen“, kün­digt Bur­ke an. Per­so­nell sieht es bei Kle­ve et­was bes­ser aus als zu­letzt. So be­fin­den sich Tho­mas Karcz und Mar­tin Men­ting wie­der im Trai­ning.

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