Kürzt NRW Städ­ten die Pau­scha­le für Flücht­lin­ge?

Rheinische Post Goch - - POLITIK -

DÜSSELDORF (hüw) Das NRW-In­nen­mi­nis­te­ri­um hat Be­haup­tun­gen des Städ­te- und Ge­mein­de­bun­des wi­der­spro­chen, dass das Land den Kom­mu­nen le­dig­lich 525 Eu­ro pro Flücht­ling und Mo­nat zah­len wol­le. Beim Flücht­lings­gip­fel in Berlin sei­en 670 Eu­ro ver­ein­bart wor­den, so der Prä­si­dent der Or­ga­ni­sa­ti­on, der Soes­ter Bür­ger­meis­ter Eck­hard Ru­the­mey­er (CDU). CDU-Lan­des­chef Ar­min La­schet sag­te an die Adres­se von Mi­nis­ter­prä­si­den­tin Han­ne­lo­re Kraft (SPD), die Flücht­lings­pau­scha­le müs­se voll­stän­dig bei den Kom­mu­nen an­kom­men: „Schon der Ver­such der Trick­se­rei durch Frau Kraft ist in die­ser Si­tua­ti­on zu­tiefst be­schä­mend.“Ei­ne Mi­nis­te­ri­ums­spre­che­rin sag­te da­ge­gen, es sei noch nichts ent­schie­den und noch „nichts in tro­cke­nen Tü­chern“. In die­ser Wo­che sol­le dar­über erst mit den kom­mu­na­len Spit­zen­ver­bän­den ge­re­det wer­den.

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