Grü­ne: Hart­mann soll Eda­thy-Af­fä­re auf­klä­ren hel­fen

Rheinische Post Goch - - POLITIK -

BERLIN (jd) Die Grü­nen ha­ben Kri­tik am jüngs­ten Ver­hal­ten des SPD-Ab­ge­ord­ne­ten Michael Hart­mann in der Eda­thy-Af­fä­re ge­übt. Nach­dem nun be­kannt wur­de, dass die Ber­li­ner Staats­an­walt­schaft ge­gen den Main­zer Po­li­ti­ker we­gen mög­li­cher un­eid­li­cher Fal­sch­aus­sa­ge im Eda­thy-Un­ter­su­chungs­aus­schuss er­mit­telt, hat­te Hart­mann ver­lau­ten las­sen, er freue sich dar­über, dass jetzt ei­ne Staats­an­walt­schaft den Din­gen auf den Grund ge­he. Die Grü­nen-Ob­frau im Aus­schuss, Irene Mi­ha­lic, warf da­zu die Fra­ge auf, war­um Hart­mann dann nicht schon frü­her aus­ge­sagt ha­be. Sie wür­de sich freu­en, „wenn er spä­tes­tens jetzt zur Auf­hel­lung der Vor­gän­ge bei­trägt“. Hart­mann hat­te dem frü­he­ren Ab­ge­ord­ne­ten Se­bas­ti­an Eda­thy (SPD) nach des­sen Aus­sa­ge In­for­ma­tio­nen über Er­mitt­lun­gen we­gen Kin­der­por­no-Ver­dachts ge­ge­ben. Hart­mann stritt das stets ab.

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