Ge­schich­te und Me­tho­dik der Shell-Ju­gend­stu­die

Rheinische Post Goch - - STIMME DES WESTENS -

His­to­rie Die Shell-Ju­gend­stu­di­en zäh­len zu den um­fas­sends­ten und fun­dier­tes­ten Un­ter­su­chun­gen zum The­ma Ju­gend. Sie wer­den seit 1953 vom Mi­ne­ral­öl­un­ter­neh­men Deut­sche Shell fi­nan­ziert und im Ab­stand von drei bis fünf Jah­ren ver­öf­fent­licht. Un­ab­hän­gi­ge For­schungs­in­sti­tu­te er­mit­teln je­weils die ak­tu­el­len Sicht­wei­sen, Stim­mun­gen und Er­war­tun­gen jun­ger Leu­te in Deutsch­land. Me­tho­dik Für die 17. Stu­die wur­den An­fang 2015 mehr als 2500 jun­ge Leu­te zwi­schen zwölf und 25 Jah­ren zu ih­rer Le­bens­si­tua­ti­on, ih­ren Glau­bens­und Wert­vor­stel­lun­gen und ih­rer Ein­stel­lung zur Po­li­tik per­sön­lich be­fragt. Das Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tut In­fra­test Di­map war mit der Er­he­bung be­auf­tragt wor­den. Pa­ra­me­ter Die Stu­di­en­teil­neh­mer wur­den auch nach so­zia­len Merk­ma­len wie et­wa ei­nem Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund aus­ge­wählt. Da­bei hiel­ten sich die For­scher nach ei­ge­nen An­ga­ben an all­ge­mei­ne sta­tis­ti­sche Wer­te der ge­sell­schaft­li­chen Zu­sam­men­set­zung. Seit 2002 un­ter­schei­det die Stu­die zu­dem fünf so­zia­le Schich­ten, die über den fa­mi­liä­ren Bil­dungs­hin­ter­grund der Ju­gend­li­chen und die für sie ver­füg­ba­ren ma­te­ri­el­len Mit­tel de­fi­niert wer­den.

FO­TO: DPA

Kei­ne Ge­ne­ra­ti­on zu­vor ist so selbst­ver­ständ­lich mit dem In­ter­net auf­ge­wach­sen.

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