Leicht­ath­let Frie­dek er­hält vom DOSB Scha­den­er­satz

Rheinische Post Goch - - SPORT -

KARLS­RU­HE (sid) Über sie­ben Jah­re lang kämpf­te Charles Frie­dek (44) vor Ge­richt, jetzt hat er das ju­ris­ti­sche Hick­hack mit dem Deut­schen Olym­pi­schen Sport­bund ( DOSB) ge­won­nen. Der Drei­sprung-Welt­meis­ter von 1999 er­hält we­gen der Nicht­no­mi­nie­rung für Olym­pia 2008 in Pe­king Scha­den­er­satz. Das be­stä­tig­te der Bun­des­ge­richts­hof in Karls­ru­he in letz­ter In­stanz. Über die Hö­he der Sum­me muss nun das Land­ge­richt Frankfurt ent­schei­den.

Frie­dek, der 2009 sei­ne Kar­rie­re be­en­de­te, hat­te den DOSB we­gen ent­gan­ge­ner An­tritts- und Preis­gel­der so­wie Spon­so­r­en­ga­gen auf Scha­den­er­satz in Hö­he von min­des­tens 133.500 Eu­ro ver­klagt. Nach sei­ner Auf­fas­sung hat­te er vor Pe­king die Olym­pia-Norm von zwei­mal ge­for­der­ten 17 Me­tern in­ner­halb ei­nes Wett­be­werbs am 25. Ju­ni 2008 in We­sel er­füllt. Das er­kann­te der Deut­sche Leicht­ath­le­tik-Ver­band (DLV) al­ler­dings nicht an, da er die Wei­te bei zwei ver­schie­de­nen Wett­kämp­fen er­war­tet hat­te. Nach dem Streit prä­zi­sier­te der DLV sei­ne Richt­li­ni­en.

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