Vie­le Ent­wick­lungs­zie­le wur­den er­reicht

Rheinische Post Goch - - STIMME DES WESTENS -

Or­ga­ni­sa­ti­on Die Welt­bank um­fasst ver­schie­de­ne Fi­nanz­in­sti­tu­tio­nen, die al­le ei­ne ei­ge­ne Rechts­per­sön­lich­keit ha­ben. Die wich­tigs­te ist die In­ter­na­tio­na­le Bank für Wie­der­auf­bau und Ent­wick­lung. Ih­re Auf­ga­be ist es, die wirt­schaft­li­che und hu­ma­ni­tä­re Ent­wick­lung der Staa­ten mit ge­rin­gem oder mitt­le­rem Ein­kom­men vor­an­zu­trei­ben. Die Welt­bank wur­de 1944 zu­sam­men mit dem In­ter­na­tio­na­len Wäh­rungs­fonds ge­grün­det. Zie­le Im Jahr 2000 ver­kün­de­ten die Ver­ein­ten Na­tio­nen acht Mill­en­ni­ums­zie­le, de­ren Ein­hal­tung von der Welt­bank über­wacht wird. Hier ei­ne Aus­wahl der Er­geb­nis­se: Ge­schlech­ter­gleich­heit In der Schul­aus­bil­dung be­trägt das Ver­hält­nis von Mäd­chen zu Jun­gen in­zwi­schen über­all min­des­tens 90 zu 100. 1990 lag es in Süd­asi­en noch bei 68 zu 100. In­fek­ti­ons­krank­hei­ten Bei Tu­ber­ku­lo­se, Mala­ria und Aids sind die In­fek­ti­ons­ra­ten und die Sterb­lich­keit zu­rück­ge­gan­gen. Müt­tersterb­lich­keit Die To­des­fäl­le je 100.000 Ge­bur­ten soll­ten von 1990 bis 2015 um 75 Pro­zent fal­len. Es ge­lang je­doch nur ein Rück­gang von 50 Pro­zent.

FO­TO: DPA

Das Em­blem der Ver­ein­ten Na­tio­nen zeigt die Erd­ku­gel, um­rahmt von zwei Oli­ven­zwei­gen.

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