Flücht­lin­ge spre­chen über ihr Schick­sal

Rheinische Post Goch - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

DÜSSELDORF (RP) Bei ei­ner Po­di­ums­dis­kus­si­on un­se­rer Re­dak­ti­on im Düs­sel­dor­fer Max­haus ha­ben ges­tern zwei Flücht­lin­ge aus ih­rem Le­ben be­rich­tet. Im kom­plett aus­ge­buch­ten Zen­trum der ka­tho­li­schen Kir­che be­weg­te vor al­lem das Schick­sal von Jahl­ahan Tu­ray (38) aus Sier­ra Leo­ne, die in ih­rer Hei­mat die Schre­cken des Bür­ger­kriegs er­lebt hat und mit ih­rem Mann nach ei­nem bru­ta­len Über­fall aus dem Land flüch­te­te. Sie hofft, bald ihr Kind nach­ho­len zu kön­nen.

Bul­bu­li Fa­dy (24) aus Sy­ri­en ist vor knapp sechs Wo­chen nach Deutsch­land ge­kom­men und schil­der­te sei­ne teils sehr ge­fähr­li­che Flucht – un­ter an­de­rem in ei­nem klei­nen Schiff über das Mit­tel­meer nach Grie­chen­land. Ver­tre­ter der Stadt be­rich­te­ten bei der Ver­an­stal­tung, wie sie bis zum Jah­res­en­de 9000 Flücht­lin­ge in Düsseldorf un­ter­be­kom­men wol­len.

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