Ers­ter Win­ter­tag mit Schnee und Eis

Rheinische Post Goch - - PANORAMA -

Bis ins Flach­land fiel ges­tern Schnee. In Hö­hen über 400 Me­tern blieb er lie­gen.

BOCHUM (emy) In der Nacht zu ges­tern ist in Nord­rhein-West­fa­len der ers­te Schnee des Jah­res ge­fal­len. Zwar blie­ben die Flo­cken nur in Hö­hen über 400 Me­tern und nur in den Mor­gen­stun­den lie­gen, aber auch im Flach­land wie et­wa in Dort­mund fie­len sie vom Him­mel. Üb­lich sei Schnee im Ok­to­ber hier­zu­lan­de nicht, sag­te ein Spre­cher des Wet­ter­diens­tes Me­teo-Group: „Kann aber schon mal vor­kom­men.“

Den Schnee ver­dankt NRW dem Tief­druck­ge­biet „Stef­fan“. Es hat die kal­te Luft, die in den vor­he­ri­gen mil­den Ta­gen nach Deutsch­land ge­zo­gen ist, in sich auf­ge­nom­men. „Da­durch wur­de aus dem Re­gen, den das Tief­druck­ge­biet mit­brach­te, Schnee“, sag­te der Spre­cher. Nach ges­tern aber sei die Ge­fahr erst ein­mal wie­der ge­bannt. Seit der Nacht liegt die Schnee­fall­gren­ze über den Gip­fel­la­gen. Die Nie­der­schlä­ge zie­hen nach Wes­ten ab.

Nur Sau­er­land, Rot­haar­ge­bir­ge und Ei­fel könn­ten noch et­was ab­be­kom­men. Für den Kah­len As­ten könn­te es den ers­ten „Eis­tag“des Jah­res ge­ben: Das Ther­mo­me­ter bleibt mehr als 24 St­un­den un­ter Null Grad. Die Aus­sich­ten für das Flach­land sind trist: „Es bleibt eher nass und grau“, sagt der Wet­ter­ex­per­te. Au­ßer­dem sei es für die Jah­res­zeit un­ge­wöhn­lich kalt. Ges­tern zeig­te das Ther­mo­me­ter nicht mehr als fünf Grad, heu­te kann es sie­ben bis acht Grad warm wer­den.

Trotz die­ser eher nied­ri­gen Tem­pe­ra­tu­ren soll Frost in den tie­fe­ren La­gen noch kein The­ma sein. „Heu­te Nacht wird es nicht mal rut­schig“, sag­te der Spre­cher. Zum Wo­che­n­en­de klet­tert das Ther­mo­me­ter wie­der in den für die Jah­res­zeit üb­li­chen zwei­stel­li­gen Be­reich. „Der Schnee im Flach­land war nur ein ers­ter Fin­ger­zeig des Win­ters.“

Den­noch soll­ten Au­to­fah­rer das zum An­lass neh­men, Win­ter­rei­fen auf­zie­hen zu las­sen, rät ei­ne ADACSpre­che­rin: „Dann ist man vor­be­rei­tet, wenn es rich­tig schneit.“

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