Stu­die: Hö­he­res OP-Ri­si­ko durch Bay­er-Prä­pa­rat

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

NEW YORK (rtr) Ei­ne Stu­die aus den USA könn­te die Zwei­fel am um­strit­te­nen Bay­er-Ver­hü­tungs­mit­tel Es­su­re meh­ren. Frau­en, de­nen die Spi­ra­len ein­ge­setzt wür­den, hät­ten im Ver­gleich zur her­kömm­li­chen Ste­ri­li­sie­rung ein mehr als zehn­mal so ho­hes Ri­si­ko, sich da­nach ei­ner Ope­ra­ti­on un­ter­zie­hen zu müs­sen, hieß es. Da­bei wur­de der Ein­satz von Es­su­re mit der her­kömm­li­chen mi­ni­mal­in­va­si­ven OP zur Ste­ri­li­sie­rung ver­gli­chen. Die Stu­die wur­de im „Bri­tish Me­di­cal Jour­nal“ver­öf­fent­licht. Bei der dau­er­haf­ten Ver­hü­tung durch Es­su­re setzt ein Gy­nä­ko­lo­ge zwei Spi­ra­len in die Ei­lei­ter ein, und das Ge­we­be ver­narbt. Da­durch wird ei­ne na­tür­li­che Bar­rie­re auf­ge­baut, die ver­hin­dert, dass Sa­men­zel­len die Ei­zel­le er­rei­chen. In den USA hat es For­de­run­gen ge­ge­ben, Es­su­re vom Markt zu neh­men. Bay­er ver­tei­digt Es­su­re als si­cher und ef­fek­tiv. Der Kon­zern kri­ti­sier­te, Grund­la­ge für die Un­ter­su­chung sei nur ei­ne Da­ten­bank im Bun­des­staat New York ge­we­sen. Auch sei un­klar, ob Pa­ti­en­tin­nen er­fasst wor­den sei­en, de­nen Es­su­re in Arzt­pra­xen ein­ge­setzt wor­den sei.

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