Man-Boo­ker-Preis geht erst­mals an Au­tor aus Ja­mai­ka

Rheinische Post Goch - - KULTUR -

LON­DON (dpa) Erst­mals hat ein Au­tor aus Ja­mai­ka den be­deu­tends­ten Man-Boo­ker-Li­te­ra­tur­preis ge­won­nen. Mar­lon Ja­mes schil­dert in sei­nem preis­ge­krön­ten Ro­man „A Brief His­to­ry of Se­ven Kil­lings“die ver­rück­te Zeit auf der Ka­ri­bik­in­sel, als Bob Mar­ley Ziel ei­nes Mord­an­schlags wur­de. Das 686 Sei­ten lan­ge Buch sei „sehr auf­re­gend, sehr ge­walt­voll und voll von Schimpf­wör­tern“, ur­teil­te die Ju­ry. Das Werk ent­hal­te vie­le Stim­men, von Slang bis zu „bi­bli­schen Grö­ßen“. Der Preis ist mit 50.000 bri­ti­schen Pfund (rund 67.000 Eu­ro) do­tiert und wird zum 48. Mal ver­ge­ben.

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