Aben­teu­er in der Oa­se mit­ten im Wald

Rheinische Post Goch - - GOCH / UEDEM - VON WER­NER STALDER

Der Er­leb­nis­pfad „Sie­ben Qu­el­len“in Nüt­ter­den lockt jähr­lich bis zu 40.000 Be­su­cher in die Grenz­fes­te. Auch Wald­kon­zer­te ge­hö­ren zu den At­trak­tio­nen des aus­rich­ten­den För­der­ver­eins. Zu­dem wird Päd­ago­gik groß­ge­schrie­ben.

KRANENBURG-NÜT­TER­DEN Der Wal­d­er­leb­nis­pfad „Sie­ben Qu­el­len“in Nüt­ter­den lockt jähr­lich tau­sen­de Kin­der und Ju­gend­li­che der Ju­gend­ta­gungs­stät­te auf dem Wolfs­berg an. Aber auch für Fa­mi­li­en aus dem Kle­ver Land sind die zahl­rei­chen Sta­tio­nen ein An­zie­hungs­punkt, Hei­mat zu er­le­ben. Hin und wie­der lädt der För­der­ver­ein „Wal­d­er­leb­nis­pfad Sie­ben Qu­el­len e.V.“zu Wald­kon­zer­ten ein, die in der Ver­gan­gen­heit viel po­si­ti­ve Re­so­nanz gen­de Re­so­n­an­zei­gen­schaf­ten be­sitzt. Das Leit­tier der Sta­ti­on ist der Specht, der ei­nen Baum­stamm als Ab­hör­an­la­ge be­nutzt. Mit den Nist­mög­lich­kei­ten für So­li­tär­bie­nen und So­li­tär­wes­pen be­fasst sich ei­ne wei­te­re Sta­ti­on.

Auch um das Al­ter der Bäu­me durch Aus­zäh­len der Jah­res­rin­ge zu er­mit­teln, wur­de ei­ne an­schau­li­che Mög­lich­keit ge­schaf­fen. Beim De­dro­phon, ei­ner wei­te­ren Sta­ti­on an den Sie­ben Qu­el­len, la­den die Klän­ge der Höl­zer zum ge­mein­sa­men Mu­si­zie­ren ein.

Die ein­zel­nen Klang­kör­per bei die­ser Sta­ti­on be­ste­hen aus un­ter­schied­li­chen star­ken und lan­gen die Kin­der dar­zu­stel­len, dass die Koh­le, die man zum Gril­len be­nö­tigt, aus Holz her­ge­stellt wird.

Gro­ße Freu­de be­rei­tet den Kin­dern die Sta­ti­on „Greif­vö­gel“. Hier ist das Mot­to: „Ver­glei­che dei­ne ei­ge­ne Spann­wei­te mit der der Greif­vö­gel“. Schließ­lich ist der „Fuß­pfad“ein Event für die klei­nen, aber auch die gro­ßen Be­su­cher.

An die­ser Sta­ti­on sol­len die Be­su­cher ein Ge­fühl da­für be­kom­men, wie es ist, mit nack­ten Fü­ßen über ver­schie­de­ne Ma­te­ria­li­en wie Na­del­streu, Laub­s­treu, Kies und Häck­sel­gut zu lau­fen.

Er­gänzt wer­den die Na­tur­sta­tio­nen durch al­ler­lei ge­schicht­li­che Darstel­lun­gen, bei­spiels­wei­se durch ein Post­kar­ten­bild aus dem Jah­re 1906, auf dem ein Förs­ter mit Kin­dern bei den Sie­ben Qu­el­len dar­ge­stellt wird. Oder ei­ne ge­schichts­träch­ti­ge be­reits 210 Jah­re al­te Ei­che. Schließ­lich ist das The­ma der jüngs­ten 14. Sta­ti­on „Alt- und To­t­holz vol­ler Le­ben am Bei­spiel ei­ner Bu­che.“

Wie der Vor­sit­zen­de des För­der­ver­eins „Wal­d­er­leb­nis­pfad Sie­ben Qu­el­len e.V.“, Ja­kob Voß, sag­te, ist für das kom­men­de Jahr ei­ne wei­te­re Sta­ti­on ge­plant.

Der Ver­ein, am 20. März 2003 ge­grün­det, hat zur Zeit ins­ge­samt 86 Mit­glie­der. Der Jah­res­bei­trag be­trägt fünf Eu­ro. Ak­tu­ell müs­sen die Tei­che vom Laub­be­fall be­freit wer­den.

Zeit­wei­se gab es jähr­lich bis zu 40.000 Be­su­cher an den Sie­ben Qu­el­len.

RP-FO­TO: KLAUS-DIE­TER STADE

Die ei­ge­ne Spann­wei­te mit der ei­nes See­ad­lers ver­glei­chen kann man am Wal­d­er­leb­nis­pfad.

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