Da ist Nüt­ter­den

Rheinische Post Goch - - GOCH / UEDEM -

Kennst du mei­ne Hei­mat am Nie­der­rhein, ein fried­li­ches Dörf­chen so schmuck und fein? Wo die „Sie­ben Qu­el­len“im grü­nen Reichs­wald ent­sprin­gen, wo die munt’ren Vö­gel die schöns­ten Lie­der sin­gen, da ist Nüt­ter­den am schö­nen Nie­der­rhein. Im Wald kannst du wan­dern so weit und schön, vom Trepp­kes­berg fast bis Hol­land seh’n. Wo noch Wild­schwei­ne le­ben und Hir­sche und Has’ und Re­he, Blu­men und Bee­ren wach­sen im Tal und auf der Hö­he, da ist Nüt­ter­den… Und schaust du vom Wolfs­berg ins Land hin­ein, dann fühlst du im Her­zen: „Hier bin ich da­heim.“ Wo das Ren­ne­ken klar und mun­ter durchs Dorf hin fließt, wo der Hingst­berg die schö­ne An­to­ni­us­kir­che grüßt, da ist Nüt­ter­den… Dort jen­seits der Kir­che, ein grü­nes Band, ein herr­li­ches Fleck­chen, das Wie­sen­land. Wo die Fi­sch­rei­her le­ben und sich ein Tier­lein fan­gen, wo die gol­de­nen Strah­len der Son­ne zu dir ge­lan­gen, da ist Nüt­ter­den… Und zieht es dich ein­mal zur Frem­de hin, so geht dir die Hei­mat nicht aus dem Sinn; denn du wirst es im­mer wie­der an dir er­fah­ren: wo du glück­lich bist seit vie­len, vie­len Jah­ren, da ist Nüt­ter­den am schö­nen Nie­der­rhein. Eli­sa­beth Stalder

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