Was macht den Kreis Kle­ve für äl­te­re Men­schen at­trak­tiv?

Rheinische Post Goch - - KREIS KLEVE – REGIONAL -

Jetzt die Zu­kunft mit­ge­stal­ten: Bür­ger­fo­ren wer­den vom Kreis Kle­ve in den Städ­ten Gel­dern, Em­me­rich am Rhein und Goch dem­nächst an­ge­bo­ten.

KREIS KLE­VE (RP) Der Kreis Kle­ve sieht sich als Re­gi­on mit ho­her Le­bens­qua­li­tät, in der sich die Men­schen wohl­füh­len. Da­mit dies so bleibt, will er sich recht­zei­tig mit den Her­aus­for­de­run­gen be­schäf­ti­gen, die in der Zu­kunft auf ihn zu­kom­men. Die Men­schen im Kreis iden­ti­fi­zier­ten sich häu­fig in be­son­de­rer Wei­se mit ih­rer Ge­mein­de und ha­ben den Wunsch, auch im hö­he­ren Al­ter mög­lichst selbst­stän­dig und ak­tiv in ih­rem ver­trau­ten Um­feld zu le­ben, heißt es. Die se­nio­ren­ge­rech­te Wei­ter­ent­wick­lung der Le­bens­ver­hält­nis­se wer­de so­mit zu ei­ner wich­ti­gen Zu­kunfts­auf­ga­be.

Der Kreis Kle­ve möch­te die an­ste­hen­den Auf­ga­ben ge­mein­sam mit den Bür­gern er­ar­bei­ten und hat das In­sti­tut für Ge­ron­to­lo­gie an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Dort­mund mit ei­ner Fort­schrei­bung des De­mo­gra­fie­kon­zepts so­wie der Er­stel­lung ei­ner Pfle­ge­be­darfs­pla­nung für den Kreis Kle­ve be­auf­tragt. Um die Mei­nung und Er­fah­run­gen der Bür­ger in die wei­te­ren Über­le­gun­gen ein­zu­be­zie­hen, wird das In­sti­tut für Ge­ron­to­lo­gie an der TU Dort­mund ins­ge­samt drei Bür­ger­fo­ren durch­füh­ren.

Die Bür­ger­fo­ren fin­den in den Kom­mu­nen Goch, Gel­dern und Em­me­rich am Rhein statt und ste­hen al­len Bür­ge­rin­nen und Bür­gern des Krei­ses Kle­ve of­fen.

Nach ei­ner Be­grü­ßung durch den je­weils neu­en Bür­ger­meis­ter der Kom­mu­nen Goch, Gel­dern und Em­me­rich am Rhein sind die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein­ge­la­den, ih­re Ide­en und Vor­schlä­ge, wie das Le­ben in ih­rer Stadt oder Ge­mein­de be­zie­hungs­wei­se im Kreis Kle­ve zu­künf­tig aus­se­hen soll, ein­zu­brin­gen oder auch Kri­tik zu üben.

Da­bei geht es un­ter an­de­rem um die Fra­gen: Wie möch­ten Sie in na­her und fer­ner Zu­kunft woh­nen? Wie möch­ten Sie heu­te oder zu­künf­tig in Ih­rer Stadt/Ge­mein­de Ih­re Frei­zeit gestal­ten? Sind die Ein­rich­tun­gen des täg­li­chen Be­darfs in Ih­rer Stadt/Ge­mein­de be­quem für Sie zu er­rei­chen? Was ist aus Ih­rer Sicht not­wen­dig, da­mit Ih­re Stadt/ Ge­mein­de be­zie­hungs­wei­se der Kreis auch für äl­te­re Men­schen at­trak­tiv wird?

Die Vor­schlä­ge und An­re­gun­gen der Teil­neh­mer wer­den vom In­sti­tut für Ge­ron­to­lo­gie ge­sam­melt, be­wer­tet und flie­ßen in die Hand­lungs­emp­feh­lun­gen an den Kreis Kle­ve ein. „Der Kreis Kle­ve möch­te nicht über Ih­re Köp­fe hin­weg pla­nen. Nut­zen Sie die Ge­le­gen­heit, die Zu­kunft Ih­rer Re­gi­on mit­zu­ge­stal­ten“, wirbt der Kreis.

Die Ter­mi­ne im Ein­zel­nen: Bür­ger­fo­rum in Gel­dern, Mon­tag, 26. Ok­to­ber, im Bür­ger­fo­rum der Stadt Gel­dern, Is­su­mer Tor 36, von 18 Uhr bis ma­xi­mal 20 Uhr.

Bür­ger­fo­rum in Em­me­rich am Rhein am Don­ners­tag, 29. Ok­to­ber, im Eu­ro­pa­saal (Raum 101, Alt­bau), Rat­haus, Geist­markt 1, von 18 Uhr bis ma­xi­mal 20 Uhr.

Bür­ger­fo­rum in Goch: am Di­ens­tag, 3. No­vem­ber, im Gro­ßen Be­spre­chungs­raum, Rat­haus, 1. Eta­ge, Markt 2, von 17 bis ma­xi­mal 19 Uhr

FO­TO: PRI­VAT

Der Kreis Kle­ver Land­rat Wolf­gang Spreen.

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