Streit um Au­to lan­det vor Ge­richt

Rheinische Post Goch - - PANORAMA -

MÖN­CHEN­GLAD­BACH (dpa) Ei­nem Be­schäf­tig­ten ei­nes Kaf­fee­ver­triebs, der kein Fir­men­fahr­zeug mit se­xis­ti­scher Wer­bung fah­ren woll­te, ist zu Recht ge­kün­digt wor­den. Das hat das Ar­beits­ge­richt Mön­chen­glad­bach ent­schie­den. Auf der Tür wa­ren nack­te, aus Kaf­fee­boh­nen her­aus­ra­gen­de Frau­en­bei­ne mit ro­ten Pumps zu se­hen. Der Mann hat­te sich im Ju­ni ge­wei­gert, mit dem Wa­gen zu fah­ren. Er sah sich we­gen sei­ner Ho­mo­se­xua­li­tät dis­kri­mi­niert, da kein an­de­rer Mit­ar­bei­ter mit ei­ner sol­chen Wer­bung fah­ren muss­te. Das Ge­richt ur­teil­te, die frist­lo­se Kün­di­gung oh­ne vor­he­ri­ge Ab­mah­nung sei un­ver­hält­nis­mä­ßig, ei­ne or­dent­li­che Kün­di­gung zum Jah­res­en­de hin­ge­gen sei wirk­sam.

FO­TO: DPA

Die­se Au­to-Wer­bung ist der Grund für den Streit vor Ge­richt.

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