Neue Ei­gen­tü­mer müs­sen Ver­trä­ge ein­hal­ten

Rheinische Post Goch - - STIMME DES WESTENS -

Mie­te Wer­den ver­mie­te­te Woh­nun­gen ver­kauft, sind die neu­en Ei­gen­tü­mer ver­pflich­tet, be­ste­hen­de Miet­ver­trä­ge ein­zu­hal­ten. „Für die Mie­ter ver­än­dert sich un­mit­tel­bar nichts, egal ob der Ver­mie­ter Deut­sche Woh­nen oder Vo­no­via heißt“, sag­te Ul­rich Ropertz, Spre­cher des Deut­schen Mie­ter­bunds. Neue Ei­gen­tü­mer hät­ten kein Recht, Kon­di­tio­nen zu än­dern, neue Ver­trä­ge ein­zu­for­dern oder die Mie­te ent­ge­gen den Ver­ein­ba­run­gen zu er­hö­hen. So­zi­al­char­ta Bei der Pri­va­ti­sie­rung öf­fent­li­cher Woh­nungs­be­stän­de wird meist ei­ne So­zi­al­char­ta ver­ein­bart, die dem neu­en Ei­gen­tü­mer so­zia­le Ver­pflich­tun­gen zum Schutz der Mie­ter auf­er­legt – so ge­sche­hen et­wa bei der Pri­va­ti­sie­rung der LEG NRW 2008. Der Käu­fer muss et­wa die Mie­ten lang­fris­tig de­ckeln und Min­dest­in­ves­ti­tio­nen bei der In­stand­hal­tung zu­sa­gen. Wer­den Woh­nun­gen von Drit­ten ge­kauft, sind die­se an die Char­ta ge­bun­den. Ei­gen­tü­mer Die größ­ten bör­sen­no­tier­ten Woh­nungs­un­ter­neh­men in Deutsch­land: Vo­no­via (Bochum, 370.000 Woh­nun­gen); Deut­sche Woh­nen (Berlin, 142.000); LEG (Düsseldorf, 110.000); TAG (Ham­burg, 75.000). Deut­sche Woh­nen möch­te LEG über­neh­men, Vo­no­via die Deut­sche Woh­nen.

FO­TO: DPA

Auch wenn die Ei­gen­tü­mer wech­seln, gilt wei­ter­hin der ab­ge­schlos­se­ne Miet­ver­trag.

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