Am Wo­che­n­en­de Teil­sper­rung im Kaars­ter Kreuz

Rheinische Post Goch - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

KAARST (bur) Am Wo­che­n­en­de kommt es im Kaars­ter Kreuz we­gen Ar­bei­ten an der Fahr­bahn­de­cke er­neut zu Ver­kehrs­be­ein­träch­ti­gun­gen, wie der Lan­des­be­trieb Stra­ßen NRW mit­teilt. Auf der Au­to­bahn 57 in Rich­tung Kre­feld wird ei­ne neue Fahr­bahn­de­cke auf­ge­tra­gen. Da­zu sperrt der Be­trieb ei­nen et­wa drei Ki­lo­me­ter lan­gen Stra­ßen­ab­schnitt im Au­to­bahn­kreuz Kaarst in die­se Rich­tung voll­stän­dig. Das Kreuz ist die Ver­bin­dung zwi­schen der A 57 und der A 52 Rich­tung Düsseldorf. Die Sper­rung dau­ert von heu­te, 22 Uhr, bis vor­aus­sicht­lich Mon­tag, 5 Uhr. Au­to­fah­rer soll­ten in die­sem Zei­t­raum die An­schluss­stel­le Kaarst-Nord als Um­lei­tung nut­zen.

Auf­grund der ak­tu­el­len Wet­ter­la­ge je­doch könn­te es zum Un­mut vie­ler Pend­ler auf der oh­ne­hin stau­rei­chen Stre­cke zu Ver­zö­ge­run­gen kom­men, so dass sich die Ar­bei­ten even­tu­ell bis Mit­te der Wo­che hin­zie­hen. Zwar dau­ert das Auf­tra­gen der Fahr­bahn­de­cke selbst nur ei­nen Tag, sagt Stra­ßen-NRW-Spre­cher Michael Schuh­ma­cher, je­doch er­for­der­ten die Ar­bei­ten je­weils ei­nen Tag Vor- und Nach­be­rei­tungs­zeit – wenn das Wet­ter mit­spielt. „Bei Dau­er­re­gen müs­sen wir die­se Ar­bei­ten um je­weils ei­nen Tag nach hin­ten ver­schie­ben“, sagt Schuh­ma­cher. Da­mit dro­hen Sper­run­gen bis in die kom­men­de Wo­che hin­ein. „Wir ge­hen aber nicht da­von aus, dass es das gan­ze Wo­che­n­en­de so schlecht aus­sieht“, sagt der Spre­cher. Zu­dem sei selbst im Ernst­fall nur ei­ne Ver­bin­dung be­trof­fen: „Es ist nicht schön, dass es die von Köln nach Düsseldorf ist. Die Spu­ren in der Ge­gen­rich­tung blei­ben of­fen“, sagt Schuh­ma­cher.

Bis spä­tes­tens Mitt­woch muss der Lan­des­be­trieb mit den Ar­bei­ten fer­tig wer­den, da der As­phalt, der bis da­hin nicht ver­ar­bei­tet wird, aus­ge­här­tet und da­mit un­brauch­bar ist. Soll­ten sich die Ar­bei­ten durch Dau­er­re­gen län­ger hin­zie­hen, wür­de die Fahr­bahn zwar frei­ge­ge­ben wer­den, je­doch müss­ten zu ei­nem spä­te­ren Zeit­punkt die feh­len­den Mar­kie- run­gen auf­ge­bracht wer­den – das be­deu­te ei­ne wei­te­re Sper­rung.

Die Er­neue­rung ist Teil des Aus­baus der ge­sam­ten A 57, der be­reits 2004 be­gon­nen hat. Bis En­de des Jah­res soll der Ab­schnitt um das Au­to­bahn­kreuz ter­min­ge­recht fer­tig sein, so Stra­ßen NRW. Le­dig­lich die Ver­bin­dung zwi­schen Mön­chen­glad­bach und Neuss wird durch den Bau zwei­er Lärm­schutz­wän­de dar­über hin­aus noch von Sper­run­gen be­trof­fen sein. Nach dem Aus­bau ist die Au­to­bahn sechs­spu­rig.

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