Ju­den zeich­nen ara­bisch­stäm­mi­ge Au­to­ren aus

Rheinische Post Goch - - POLITIK -

DÜSSELDORF (epd) Der deut­sch­ägyp­ti­sche Po­li­to­lo­ge Ha­med Ab­delSa­mad und der pa­läs­ti­nen­sisch-is­rae­li­sche Psy­cho­lo­ge Ah­mad Man­sour er­hal­ten am Don­ners­tag die Jo­sef-Neu­ber­ger-Me­dail­le der Jü­di­schen Ge­mein­de Düsseldorf. Die zwei ara­bisch­stäm­mi­gen Au­to­ren wer­den für ihr jah­re­lan­ges En­ga­ge­ment ge­gen An­ti­se­mi­tis­mus ge­ehrt, wie die Ge­mein­de mit­teil­te. Lau­da­to­ren bei der Ver­lei­hung in der Düs­sel­dor­fer Sy­nago­ge sind der Pu­bli­zist Hen­ryk M. Bro­der und der ehe­ma­li­ge Re­gie­ren­de Bür­ger­meis­ter von Berlin, Klaus Wo­wer­eit (SPD). Mit der Neu­ber­ger-Me­dail­le zeich­net die Jü­di­sche Ge­mein­de Düsseldorf seit 1991 nicht­jü­di­sche Per­so­nen des öf­fent­li­chen Le­bens für ih­re Ver­diens­te um die jü­di­sche Ge­mein­schaft aus. Na­mens­ge­ber ist der jü­di­sche Rechts­an­walt und frü­he­re NRW-Jus­tiz­mi­nis­ter (1902–1977).

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