Bör­sen­gang von Strea­m­ing-Di­enst Dee­zer im Ok­to­ber

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

PA­RIS (dpa) Der Bör­sen­gang des fran­zö­si­schen Mu­sik­diens­tes Dee­zer könn­te über 400 Mil­lio­nen Eu­ro schwer wer­den. Der ge­sam­te Strea­m­ing-Ser­vice soll da­bei zu­sam­men mit den Ein­nah­men aus dem Ak­ti­en­ver­kauf mit 900 Mil­lio­nen bis 1,1 Mil­li­ar­den Eu­ro be­wer­tet wer­den, sag­te Dee­zer-Chef Hans-Hol­ger Al­brecht. Das Pa­pier soll am 30. Ok­to­ber an der Bör­se in Pa­ris in den Han­del kom­men.

Dee­zer spricht von rund 6,3 Mil­lio­nen zah­len­den Abo-Kun­den zum Stich­tag En­de Ju­ni. Die aus­führ­li­chen An­ga­ben im Bör­sen­pro­spekt zei­gen aber, dass nur knapp drei Mil­lio­nen von ih­nen auch mo­nat­lich ak­tiv sind. Die an­de­ren ka­men zu Dee­zer über Bün­del-An­ge­bo­te zum Bei­spiel mit Mo­bil­funk-An­bie­tern. Zu­gleich zah­len rund 800.000 Kun­den wei­ter, ob­wohl sie nicht je­den Mo­nat ak­tiv sind. Dee­zer bie­tet bei sei­nem Bör­sen­gang zu­nächst gut 8,2 Mil­lio­nen Ak­ti­en an. Wei­te­re über 1,2 Mil­lio­nen An­teils­schei­ne könn­ten da­zu­kom­men. Die Preis­span­ne bei der Ak­ti­en­plat­zie­rung wur­de auf 36,40 bis 49,24 Eu­ro an­ge­setzt.

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