Ein Bar­be­ra mit Poe­sie

Rheinische Post Goch - - ALLE MÖGEN’S SCHARF - IN­FO Ter­re da Vi­no, Via Ber­ge­sia 6, 12060 Ba­ro­lo, Ita­li­en, ca. 11,50 Eu­ro www.ter­re­da­vi­no.it Mehr In­fos, Wein­wis­sen für Lieb­ha­ber und Ein­stei­ger so­wie ei­ne Viel­zahl ex­klu­si­ver An­ge­bo­te fin­den Sie auf dem Wein­por­tal un­se­rer Zei­tung

An je­dem drit­ten Frei­tag im Mo­nat ge­ben wir hier ei­ne WeinEmp­feh­lung – heu­te von Po­li­ti­kRe­dak­teur Frank Voll­mer (39). Ko­mi­scher Na­me für ei­nen Wein – „der Mond und die La­ger­feu­er“! Auf Ita­lie­nisch noch ei­gen­ar­ti­ger: „La lu­na e i falò“, mit kur­zem, of­fe­nem O. Hat sich da je­mand mit Hang zum Hö­he­ren aus­ge­tobt? Ein­deu­tig, aber nicht nur, was das (wie oft in Ita­li­en) ed­le Er­schei­nungs­bild und den fan­ta­sie­vol­len Na­men an­geht, son­dern auch beim Ge­schmack. „La lu­na e i falò“ist der Be­leg für den Auf­stieg des Bar­be­ra aus der Kopf­schmerz-Li­ga ins öno­lo­gi­sche Ober­haus. Und ein schö­ner Ein­stieg in Ita­li­ens Ro­te ist er oben­drein. Mit 14 Pro­zent kein Leicht­ge­wicht, kräf­tig und bar­ri- que-aus­ge­baut, aber auch kei­ne Dampf­wal­ze wie man­cher Spa­nier oder Sü­dita­lie­ner. Ein ech­ter DOCG eben – Spit­zen­klas­se.

Und wie­so nun die­ser Na­me? „La lu­na e i falò“heißt ein Ro­man von Cesa­re Pave­se (1908– 1950). Des­sen Hei­mat­dorf ist kaum 40 Ki­lo­me­ter von Ba­ro­lo ent­fernt, wo die Kel­le­rei Ter­re da Vi­no sitzt. Für Pave­se hat man dort of­fen­bar ein Fai­b­le – zu emp­feh­len ist auch der eben­falls nach Pave­se be­nann­te Neb­bio­lo „La Ma­lo­ra“. Der liegt al­ler­dings ei­ne Preis­klas­se hö­her.

Wein­por­tal Vi­no­va­rio

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