Klopp geht mit Ver­let­zungs­sor­gen in die Pre­mie­re

Rheinische Post Goch - - SPORT -

LONDON (dpa) Die Zeit der Wor­te ist vor­bei, jetzt muss Jür­gen Klopp lie­fern. Nur ei­ne Wo­che nach der Kür zum Trai­ner beim FC Li­ver­pool muss er heu­te (13.45 Uhr) bei Tot­ten­ham Hot­spur in London an­tre­ten. Ein schwie­ri­ges De­büt in der Pre­mier Le­ague. „Lasst uns ren­nen, lasst uns kämp­fen, lasst uns schie­ßen“, stimmt der gro­ße Mo­ti­va­tor sein Team ein. Doch der Ex-Dort­mun­der weiß: Tot­ten­ham ist ein un­be­re­chen­ba­rer Geg­ner – und die bri­ti­sche Pres­se un­er­bitt­lich.

Li­ver­pool, der Ta­bel­len­zehn­te, ge­gen den Ta­bel­len­ach­ten: Für bei­de Mann­schaf­ten steht viel auf dem Spiel. Ein Sieg ver­spricht den Sprung aus der Mit­tel­mä­ßig­keit, bei ei­ner Nie­der­la­ge droht ein früh­zei­ti­ges Ab­rut­schen in un­te­re Ge­fil­de. Pro­blem: Bei­de Mann­schaf­ten ha­ben mit Ver­let­zungs­pro­ble­men zu kämp­fen.

Bis­her ha­ben die bri­ti­schen Me­di­en den Deut­schen bei­na­he warm­her­zig auf­ge­nom­men, doch Klopp weiß nur zu gut, wie schnell die Pres­se New­co­mer fal­len lässt. Sei­ne Stra­te­gie: Die Er­war­tung an sein Team ab­bau­en, den Spie­lern Selbst­ver­trau­en ein­hau­chen. Die Spie­ler müs­sen „mehr Mut“zei­gen, wie „in ih­ren bes­ten Träu­men spie­len“.

Al­ler­dings, viel Zeit zum Trai­ning hat­te der 48-Jäh­ri­ge nicht ge­ra­de. We­gen des Län­der­spiels der En­g­län­der hat­te er das kom­plet­te Team erst am Mitt­woch zur Ver­fü­gung. „Die Welt ist nicht per­fekt“, meint Klopp. Hin­zu kom­men Aus­fäl­le. Nach U21Na­tio­nal­spie­ler Joe Go­mez er­wisch­te es laut Me­di­en jetzt auch Stür­mer Dan­ny Ings, bei­de mit Kreuz­band­riss.

FOTO: DPA

Jür­gen Klopp

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