WRW Kle­ve sieht sich als Au­ßen­sei­ter

Rheinische Post Goch - - SPORT LOKAL - VON LIZA-MA­RIE SIEGMUND

Da­men-Tisch­ten­nis: Der Kle­ver Zweit­bun­des­li­gist emp­fängt den MTV Tostedt. Am Mit­tel­weg wird mor­gen ab 14 Uhr ge­spielt.

Ge­gen den mit nur ei­nem Mi­nus­punkt be­las­te­ten MTV Tostedt be­strei­ten die Zweit­li­ga­damen von Weiß-Rot-Weiß Kle­ve mor­gen am frü­hen Nach­mit­tag ihr zwei­tes Heim­spiel. Mit der frisch ge­ba­cke­nen Bun­des­rang­lis­ten­sie­ge­rin Yu­ko Ima­mu­ra und Ei­gen­ge­wächs Aria­ne Lied­mei­er wol­len die Schwa­nen­städ­te­rin­nen ab 14 Uhr der Sie­ges­se­rie der Nie­der­säch­sin­nen ein En­de be­rei­ten.

„Ich hal­te Tostedt für ei­ne dank­ba­re Auf­ga­be“, blickt WRW-Ver­eins­vor­sit­zen­de Sa­bi­ne Böt­cher auf das Du­ell. „Das soll kei­nes­falls hei­ßen, dass der MTV leicht zu be­zwin­gen sein wird. Im Ge­gen­teil: Wir sind nach dem Ta­bel­len­stand bei drei Punk­ten Rück­stand auf Tostedt Au­ßen­sei­ter. Dar­um kön­nen wir frei auf­spie­len, wis­sen aber den­noch um un­se­re Chan­cen.“

Bei­de Teams und ih­re Spie­le­rin­nen ken­nen sich un­ter­ein­an­der recht gut. „Wir wis­sen, was uns er­war­tet. Schließ­lich ha­ben wir in den ver­gan­ge­nen Jah­re im­mer ge­gen­ein­an­der ge­spielt. Und das in na­he­zu un­ver­än­der­ter Auf­stel­lung“, sagt Böt­cher. Die WRW-Da­men wer­den ne­ben Ima­mu­ra er­neut Aya Ume­mu­ra als Spit­zen­spie­le­rin auf­bie­ten. Da­hin­ter schlägt Links­hän­de­rin Ju­dith Han­sel­ka an Po­si­ti­on drei auf, wäh­rend Lied­mei­er die Rü­cken­num­mer vier trägt.

Böt­cher freut das – ei­gent­lich. „Es war im­mer das Ziel, mit dem ei­ge- nen Nach­wuchs in der 2. Bun­des­li­ga zu spie­len. Dar­um ist es schön, dass Aria­ne uns am Sonn­tag un­ter­stützt. Nicht so schön ist es aber, dass sie nur ein­springt, um das Feh­len von Je­le­na Mu­et­ste­ge zu kom­pen­sie­ren.“Die Nie­der­län­de­rin fehlt dem Team wei­ter­hin. Ob und wann sie wie­der zur Ver­fü­gung steht, da­zu kann Böt­cher der­zeit kei­ne Aus­kunft ge­ben.

Fünf Spie­le­rin­nen in sei­nem Ka­der hat hin­ge­gen der MTV und kann auf Lau­ra Matz­ke, Ca­ro­li­ne Ha­jok, Sven­ja Koch, An­ne Se­wös­ter und Ma­ria Shiiba zu­rück­grei­fen. „Egal, für wel­che For­ma­ti­on sich Tostedt ent­schei­det, die Spie­le­rin­nen sind al­le in ei­ner ähn­lich gu­ten Ver­fas­sung“, glaubt Böt­cher, die für ihr Quar­tett ei­nen Vor­teil im obe­ren Paar­kreuz sieht.

So ist Ume­mu­ra si­cher­lich die Fa­vo­ri­tin in ih­ren Be­geg­nun­gen, im­mer­hin hat sie in die­ser Spiel­zeit noch kei­ne Par­tie ver­lo­ren. Ima­mu­ra will Böt­cher aber kei­ne zu gro­ße Last auf­er­le­gen. „Yu­ko kann eben­falls bei­de Du­el­le ge­win­nen. Nach ih­rem Sieg der Bun­des­rang­lis­te, der si­cher­lich ei­ni­ge Kräf­te ge­raubt hat, muss sie sich aber auch wie­der an die Li­ga ge­wöh­nen.“Stark ein­zu­schät­zen ist auf Tosted­ter Sei­te Sne­ja Koch, so­fern sie an Po­si­ti­on drei auf­ge­bo­ten wird. Im hin­te­ren Paar­kreuz zählt sie zu den stärks­ten Spie­le­rin­nen. „Ein Punkt ist un­ser Ziel. Sieg und Nie­der­la­ge wer­den nah bei­ein­an­der lie­gen“, gibt Böt­cher ei­ne Pro­gno­se ab.

„Die Spie­le­rin­nen ken­nen sich aus vie­len Du­el­len ge­gen­ein­an­der gut“

Sa­bi­ne Böt­cher

RP-FOTO: KLAUS-DIE­TER STA­DE

Die Weiß-Rot-Wei­ßen, die mit 4:4-Punk­ten in der Ta­bel­le auf Platz drei ste­hen, wer­den auch mit ih­rer Spit­zen­spie­le­rin Aya Ume­mu­ra in die Be­geg­nung ge­gen den MTV Tostedt ge­hen.

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