Der fried­li­che Su­dan

Rheinische Post Goch - - KINDERSEITE -

in Shen­di ab. „Ma’a as-sa­la­ma“, heißt es zum Ab­schied, auf Wie­der­se­hen.

Wei­ter geht es mit ei­nem ört­li­chen Bus, ent­lang des Nils nach Nor­den. Am Ho­ri­zont flim­mern dür­re Bü­sche in der Hit­ze, an­sons­ten gibt es nichts zu se­hen au­ßer Sand und ein paar al­ten Au­to­rei­fen. Der Weg zur nächs­ten Se­hens­wür­dig­keit ist 50 Ki­lo­me­ter ent­fernt.

Die Py­ra­mi­den von Me­roe sieht man im Ge­gen­satz zu Na­ga schon von der Stra­ße aus. Sie wa­ren die Gr­ab­stät­ten der Herr­scher des Kö­nig­reichs von Kusch in der Pha­se des Rei­ches zwi­schen 300 vor und 300 nach Chris­tus. Die Er­bau­er ha­ben sich am To­ten­kult der Ägyp­ter ori­en­tiert. Die Ne­kro­po­le ver­leiht der eins­ti­gen Kö­nigs­me­tro­po­le Me­roe ei­ne mys­ti­sche At­mo­sphä­re. Un­weit des Nils

FO­TOS (2): PHI­LIP LAA­GE

Ein­sa­me Fuß­spu­ren im Sand: Die Py­ra­mi­den von Me­roe wer­den nur sel­ten von Tou­ris­ten be­sucht (oben). Seit 2011 ge­hö­ren sie zum Unesco-Welt­kul­tur­er­be.

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