Bo­wie­mes­ser

Rheinische Post Goch - - STIMME DES WESTENS -

Das Bo­wie­mes­ser – Klin­ge bis zu 30 Zen­ti­me­ter lang – ist ein Kampf­mes­ser, das seit 1830 ge­fer­tigt wird. Der Na­me geht auf den US-ame­ri­ka­ni­schen Pio­nier Ja­mes Bo­wie zu­rück, der 1836 mit 39 Jah­ren in der Schlacht von Ala­mo fiel. Zeit sei­nes Le­bens wur­de ihm un­ge­zü­gel­tes Tem­pe­ra­ment nach­ge­sagt. 1826 for­der­te er Erz­feind She­riff Nor­ris Wright zum Du­ell, weil er ihm ei­nen Kre­dit nicht ge­wäh­ren woll­te. Bo­wie über­leb­te mit Glück. Re­zin jr. schenk­te sei­nem Bru­der Bo­wie dar­auf­hin ein Mes­ser als An­den­ken, dass er zum Schutz für im­mer mit sich führ­te. 1827 wur­de Bo­wie be­rühmt, als er – trotz schwe­rer Schuss­ver­let­zung – Wi­der­sa­cher Nor­ris Wright mit die­sem Mes­ser nie­der­rang. Al­le Män­ner der Süd­Staa­ten for­der­ten nun ein „Bo­wie­Mes­ser“. Die Auf­trags­bü­cher der Schmie­den füll­ten sich rasch. KT

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