Mit Glub­schi ins Ki­no

Rheinische Post Goch - - GRENZLAND POST -

Dar­über soll­ten wir mal be­rich­ten? Sa­gen Sie es uns!

Ha­ben Sie Glub­schis im Haus? Falls ja, le­ben be­stimmt auch Kin­der bei Ih­nen. Soll­ten Sie Glub­schis hal­ten, ob­wohl bei Ih­nen kei­ne Kin­der le­ben, gibt es nur zwei Er­klä­run­gen: Ent­we­der Sie sind blind, oder Sie lei­den un­ter Ver­lust­ängs­ten be­zie­hungs­wei­se ei­ner Ge­schmacks­ver­ir­rung im fort­ge­schrit­te­nen Sta­di­um.

Glub­schis sind näm­lich hand­li­che Plü­sch­we­sen, die – das ist die ei­ne Sor­te – dank ih­rer rie­si­gen schwar­zen Au­gen un­sag­bar treu in die Welt glub­schen (ein Rob­ben­ba­by ist nichts da­ge­gen). Oder – das ist die an­de­re Sor­te – die au­ßer den Glub­schau­gen mit ei­ner häss­li­chen Mäh­ne ge­seg­net sind, in Gift­grün, scho­ko­la­den­kuh­dum­mem Li­la oder Pieps­stim­men-Pink, Haupt­sa­che grell. Kin­der lie­ben das.

„Darf man Plüsch­tie­re mit ins Ki­no neh­men?“, frag­te mich un­se­re Zweit­jüngs­te jetzt vor ei­nem Ab­ste­cher ih­rer Fe­ri­en­grup­pe zu den „Mi­ni­ons“. „Na klar“, ant­wor­te­te ich.

Als sie aber zu ih­rem Rie­sen­ted­dy griff (er trägt zur­zeit Shorts und Hemd von mir), sag­te ich zu ihr: „Für den wirst du ex­tra Ein­tritt zah­len müs­sen. Nimm lie­ber ei­nen Glub­schi.“Vi­el­leicht lässt sie ihn ja aus Ver­se­hen im Ki­no lie­gen. (gut)

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