Nacht­wäch­t­er­füh­rung – Rob Mie­sen und die dunk­len Sei­ten der Stadt

Rheinische Post Goch - - GOCH / UEDEM -

GOCH (RP) Nacht­wäch­ter zu sein war nicht leicht. Da brauch­te es schon ei­nen hart­ge­sot­te­nen Mann, der nicht nur die Mau­ern und To­re der Stadt si­cher be­wa­chen konn­te, son­dern auch von Tuten und Bla­sen Ah­nung hat­te. Auch die Gär­ten muss­ten vor Die­ben ge­schützt wer­den. Oder schlim­mer noch, er muss­te ver­hin­dern, dass Schlitz­oh­ren, He­xen und Got­tes­läs­te­rer ihr Un­we­sen trie­ben... Un­ter an­de­rem das wa­ren die Sor­gen ei­nes ty­pi­schen Nacht­wäch­ters. Von all dem be­rich­tet Rob Mie­sen auch in die­ser Sai­son bei den Nacht­wäch­ter­wan­de­run­gen der Stadt Goch. Treff­punkt ist im­mer don­ners­tags um 19.30 Uhr der Klos­ter­platz am Kol- ping­haus. Die Teil­nah­me an der et­wa 90-mi­nü­ti­gen Wan­de­rung durch die nächt­li­che In­nen­stadt kos­tet 16 Eu­ro pro Per­son, in­klu­si­ve Nacht­wäch­t­er­schmaus.

Die Teil­neh­mer er­war­tet ei­ne un­ter­halt­sa­me Füh­rung durch die In­nen­stadt im Schut­ze der Dun­kel­heit zu aus­ge­wähl­ten Or­ten und mit in­ter­es­san­ten, zum Teil neu­en An­ek­do­ten zur Stadt­ge­schich­te. Wet­ter­fes­te Klei­dung wird emp­foh­len. Das Nacht­wäch­ter­ti­cket gibt es bei der Kul­tour­büh­ne im Rat­haus, Zim­mer E.28, Te­le­fon 02823 320202. Fol­gen­de Ter­mi­ne ste­hen zur Ver­fü­gung: 22. Ok­to­ber, 19. No­vem­ber, 10. De­zem­ber, 14. Ja­nu­ar, 18. Fe­bru­ar und 17. März.

Die dunk­le Jah­res­zeit ver­kürzt Rob Mie­sen als Nacht­wäch­ter.

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