Für gu­ten Zweck

Rheinische Post Goch - - LESERBRIEFE - Pe­ter Witt­gens 53332 Born­heim An­ne Hil­le­brecht Weg­berg

Zu „Klei­ne Mün­zen un­er­wünscht“(RP vom 30. Sep­tem­ber): Be­reits seit ei­ni­gen Jah­ren sor­tie­re ich all­abend­lich die Ein- und Zwei-Cen­tMün­zen aus; wenn die Fünf-Cen­tMün­zen zu viel wer­den, müs­sen auch die dran glau­ben. Bis vor ein paar Mo­na­ten ha­be ich die Kup­fer­mün­zen, wenn ich (ge­fühlt!) ge­nug zu­sam­men hat­te, beim Zeit­schrif­ten­kauf an der nächs­ten Tank­stel­le in den Hart­geld­au­to­ma­ten ge­ge­ben. Lei­der ist das vor­bei, der Tank­wart bzw. der Mensch hin­ter der Kas­se woll­te das nicht mehr. Jetzt wird das Klein­geld ge­sam­melt, bis die Büch­se voll ist, und dann wer­fe ich das Geld hier in der Kir­che in den Op­fer­stock. Und da die Kir­chen im Erz­bis­tum Köln wohl kei­ne Bank­ge­büh­ren zah­len müs­sen, wird mein Klein­geld be­stimmt für ei­nen gu­ten Zweck ver­wen­det. Zu „Klei­ne Mün­zen un­er­wünscht“(RP vom 30. Sep­tem­ber): Seit Ein­füh­rung des Eu­ro hand­ha­ben die Nie­der­län­der es ge­nau­so, Ein- und Zwei-Cent-Mün­zen sind nicht im Zah­lungs­ver­kehr, es wird auf- oder ab­ge­run­det. Das funk­tio­niert sehr gut, ist prak­tisch, löst vie­le Pro­ble­me, vor al­lem die der äl­te­ren Ge­ne­ra­ti­on so­wie der be­hin­der­ten / be­ein­träch­tig­ten Men­schen, die an­sons­ten auf das Sam­meln an­ge­wie­sen sind.

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