Güns­tig ein­kau­fen

Rheinische Post Goch - - LESERBRIEFE - An­ne­gret Geh­nen 47053 Duis­burg Micha­el Mar­ko­wi­ak per Mail

Zu „Un­se­re Le­bens­mit­tel sind zu bil­lig“(RP vom 26. Sep­tem­ber): Der Rhei­ni­sche Prä­ses meint, „un­se­re Le­bens­mit­tel sind zu bil­lig“. Aber wie sol­len denn die Men­schen mit ei­nem nied­ri­gen Ein­kom­men le­ben, wenn sie kei­ne An­ge­bo­te be­zie­hungs­wei­se Pro­duk­te wie Milch, Jo­ghurt, Quark zu ei­nem güns­ti­gen Preis beim Dis­coun­ter oder Su­per­markt kau­fen könn­ten? Au­ßer­dem ha­ben Rewe und Ede­ka auch zu­sätz­lich Le­bens­mit­tel mit teu­ren Prei­sen im Sor­ti­ment. Der Mei­nung des Prä­ses stim­me ich da­her nicht zu. Zu „Klei­ne Mün­zen un­er­wünscht“(RP vom 30. Sep­tem­ber): Wenn Ban­ken Klein­geld nicht mehr kos­ten­frei um­tau­schen, ist das prak­ti­zier­te Geld­ent­wer­tung pro Ein­zel­fall. Als EU-Bür­ger ha­be ich mir die­se Her­un­ter­rech­nung bis auf den Cent ja schließ­lich nicht aus­su­chen kön­nen. Hier von „Zeit­auf­wand“und „Trans­port­kos­ten“zu re­den, ist blan­ker Un­fug. Es ist viel­mehr mei­ner An­sicht nach ei­ne hüb­sche Aus­re­de der Ban­ken, um sich so aus dem un­ge­lieb­ten Klein­geld­ge­schäft her­aus­zu­steh­len. Wohl pro Kre­dit­kar­te.

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