Gasspei­cher in Dort­mund ge­sprengt

Rheinische Post Goch - - PAN­ORA­MA -

Der 90 Me­ter ho­he und 1600 Ton­nen schwe­re Turm präg­te die Stadt­sil­hou­et­te.

DORT­MUND (dpa) Ein 60 Jah­re al­ter Gasspei­cher aus 1600 Ton­nen Stahl ist ges­tern Mor­gen in Dort­mund dem Erd­bo­den gleich­ge­macht wor­den. Der 93 Me­ter ho­he Spei­cher­rie­se hat­te nach An­ga­ben des ört­li­chen Ener­gie­ver­sor­gers DEW21 aus­ge­dient. In­ner­halb we­ni­ger Se­kun­den fiel der Spei­cher in zwei Spreng­e­tap­pen in sich zu­sam­men. „Das war ei­ne Bil­der­buch­lan­dung“, sag­te Pe­ter Flos­bach, Tech­ni­scher Ge­schäfts­füh­rer von DEW21. „Der Spei­cher wur­de se­kun­den­ge­nau ge­sprengt, es war die rich­ti­ge Fall­rich­tung, und auch im Um­kreis wur­de nichts be­schä­digt.“Der Gasspei­cher war 2013 we­gen ver­al­te­ter Tech­nik vom Netz ge­nom­men wor­den. Sein Un­ter­halt kos­te­te nach An­ga­ben des Ver­sor­gers jähr­lich 200.000 Eu­ro. Bis En­de No­vem­ber soll der Stahl nach An­ga­ben Flos­bachs ab­trans­por­tiert wer­den.

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