Bü­ro­kra­tie­brem­se

Rheinische Post Goch - - STIMME DES WESTENS -

Die Bü­ro­kra­tie­brem­se be­zeich­net den Be­schluss der Bun­des­re­gie­rung, für je­de neue Ver­ord­nung in­ner­halb ei­nes Jah­res ei­ne al­te ab­zu­schaf­fen. „One in, one out“wird das Prin­zip ge­nannt, al­so „eins rein, eins raus“– das soll be­wir­ken, dass die Wirt­schaft, die mit neu­en Maß­nah­men be­las­tet wird, an an­de­rer Stel­le ent­las­tet wird. Das Prin­zip funk­tio­niert of­fen­bar: In den ver­gan­ge­nen zwölf Mo­na­ten sind die Fol­ge­kos­ten von Ge­set­zen für Bür­ger, Wirt­schaft und Ver­wal­tung um 685 Mil­lio­nen Eu­ro ge­sun­ken, geht aus dem Jah­res­be­richt des Nor­men­kon­troll­ra­tes her­vor, der Ge­set­ze auf un­sin­ni­ge Vor­schrif­ten und zu viel Bü­ro­kra­tie un­ter­sucht. Das ist der ers­te Rück­gang seit Jah­ren. Im vor­an­ge­gan­ge­nen Be­richts­jahr war noch ein Kos­ten­an­stieg um 9,2 Mil­li­ar­den Eu­ro er­mit­telt wor­den. kl

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