In Köln gin­gen 40,3 Pro­zent zur Wahl

Rheinische Post Goch - - ATTENTAT IN KÖLN -

DÜSSELDORF (dpa) Trotz des in­ter­na­tio­nal be­ach­te­ten Mes­ser­an­griffs vor der Ober­bür­ger­meis­ter­wahl in Köln ha­ben am Sonn­tag nur 40,3 Pro­zent der Wahl­be­rech­tig­ten ih­re Stim­me ab­ge­ge­ben. Das klingt nach we­nig. Aber die Be­tei­li­gung bei der Wahl, die das par­tei­lo­se Attentatsopfer Hen­ri­et­te Re­ker letzt­lich ge­wann, war da­mit hö­her als in den meis­ten an­de­ren kreis­frei­en Städ­ten in NRW, in de­nen am 13. Sep­tem­ber die ers­te Run­de der Ober­bür­ger­meis­ter-Wahl statt­ge­fun­den hat­te. Nur in Bonn und Müns­ter wa­ren pro­zen­tu­al mehr Bür­ger zu den Wahl­ur­nen ge­kom­men. In den an­de­ren Städ­ten blieb die Wahl­be­tei­li­gung zum Teil un­ter der 40-Pro­zen­tMar­ke. Bei der letz­ten OB-Wahl 2009 hat­ten noch 49 Pro­zent der Köl­ner ihr Kreuz ge­macht. Die Be­tei­li­gung in den ein­zel­nen Städ­ten: Bonn 45,1 Pro­zent Müns­ter 44,9 Pro­zent Köln 40,3 Pro­zent Kre­feld 38,5 Pro­zent Bochum 38,2 Pro­zent Ober­hau­sen 36,7 Pro­zent Wuppertal 36,7 Pro­zent Mül­heim 36,6 Pro­zent So­lin­gen 36,6 Pro­zent Le­ver­ku­sen 36,5 Pro­zent Es­sen 33,9 Pro­zent Her­ne 29,9 Pro­zent Hen­ri­et­te Re­ker hat mit 52,66 Pro­zent der Stim­men die ab­so­lu­te Mehr­heit er­reicht. Jo­chen Ott (SPD) kam auf 32 Pro­zent, Mark Ben­ecke (Die Par­tei) auf 7,2 Pro­zent, Hen­drik Rott­mann (AfD) auf 4 Pro­zent, Mar­cel Hö­vel­mann (Ein­zel­be­wer­ber) auf 2,8 Pro­zent, Sa­bi­ne Ne­u­mey­er (Ein­zel­be­wer­be­rin auf 0,78 Pro­zent, Ke­vin Krie­ger auf (REP) auf 0,49 Pro­zent.

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