HSH Nord­bank wird auf­ge­spal­ten und ver­kauft

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

HAMBURG (dpa) Die HSH Nord­bank wird von Alt­las­ten be­freit und ver­kauft. Dar­auf ha­ben sich EU-Wett­be­werbs­kom­mis­sa­rin Marg­re­the Ves­ta­ger, der Ham­bur­ger Bür­ger­meis­ter Olaf Scholz und der schles­wig-hol­stei­ni­sche Mi­nis­ter­prä­si­dent Tors­ten Al­big (bei­de SPD) ge­ei­nigt. Da­mit wird nach der Wes­tLB ei­ne wei­te­re Lan­des­bank auf Druck der EU-Kom­mis­si­on ab­ge­wi­ckelt. Die Ver­stän­di­gung muss noch of­fi­zi­ell von EU und den Par­la­men­ten Ham­burgs und Schles­wig-Hol­steins ge­bil­ligt wer­den. Da­nach darf sich die Bank von acht Mil­li­ar­den Eu­ro an fau­len Schiffs­kre­di­ten tren­nen. Da­von sol­len bis zu 6,2 Mil­li­ar­den Eu­ro an die Län­der ge­hen. Zu­dem wird die HSH Nord­bank in ei­ne Hol­ding­ge­sell­schaft und ei­ne ope­ra­ti­ve Toch­ter­ge­sell­schaft auf­ge­spal­ten, letz­te­re ist frei von Alt­las­ten und soll bis 2018 ver­kauft wer­den. Der Er­lös und die Be­las­tung der Steu­er­zah­ler ist noch of­fen.

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