Volks­wa­gen-Ak­tie fällt er­neut un­ter 100 Eu­ro

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

WOLFSBURG (dpa) Die Ak­tie des Au­to­mo­bil­her­stel­lers Volks­wa­gen ist am Mon­tag er­neut auf Tal­fahrt ge­gan­gen. Die stimm­rechts­lo­sen Vor­zugs­pa­pie­re ver­lo­ren bis zum Abend gut zwei Pro­zent. Sie san­ken da­mit er­neut un­ter die 100-Eu­roMar­ke und la­gen am En­de des Dax, der in Sum­me ge­wann. Seit dem Be­ginn des Skan­dals um ma­ni­pu­lier­te Ab­gas­wer­te hat die VW-Vor­zugs­ak­tie da­mit rund 40 Pro­zent ih­res Wer­tes ein­ge­büßt. Zu Spit­zen­zei­ten im Früh­ling die­ses Jah­res hat­te das Pa­pier noch bei mehr als 250 Eu­ro ge­stan­den. Am Wo­che­n­en­de war be­kannt­ge­wor­den, dass die hier­zu­lan­de et­wa 7000 Ar­beits­plät­ze von Zeit­ar­bei­tern bei Volks­wa­gen in Ge­fahr ge­ra­ten, soll­te sich die Ab­gas-Af­fä­re in Ver­kaufs­rück­gän­gen nie­der­schla­gen und da­mit die Pro­duk­ti­on un­ter Druck set­zen. Der wich­tigs­te VW-Markt in Chi­na soll un­ter­des­sen aus­ge­nom­men wer­den vom Spar­kurs, den sich der Kon­zern als Fol­ge der Ab­gas-Kri­se um ma­ni­pu­lier­te Ab­gas­wer­te auf­er­legt. Dem Un­ter­neh­men dro­hen Mil­li­ar­den­kos­ten für Rück­ru­fe, Ge­richts­pro­zes­se und Straf­zah­lun­gen.

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