In­ten­dan­ten stel­len sich live dem „ARD-Check“

Rheinische Post Goch - - FERNSEHEN -

DÜSSELDORF (bur) Das gab es bis­her nicht: Im „ARD-Check“stell­ten sich ges­tern Abend In­ten­dan­ten der Öf­fent­lich-Recht­li­chen Zu­schau­er­fra­gen, die live aus dem Pu­bli­kum oder per E-Mail ge­stellt wur­den. Da­bei wa­ren Tom Buhrow (WDR) und der ARD-Vor­sit­zen­de Lutz Mar­mor (NDR) stell­ver­tre­tend für die ARD im Stu­dio. In den Haupt­the­men des Abends soll­te es dar­um ge­hen, wie es um die Glaub­wür­dig­keit der Öf­fent­li­chen be­stellt ist und was mit den Rund­funk­ge­büh­ren pas­siert.

„War­um zahlt ein Top-Ver­die­ner ge­nau­so viel Ge­büh­ren wie ein Stu­dent?“, woll­te ei­ne Zu­schaue­rin wis­sen. Zu­dem sei­en durch die be­ste­hen­de Pra­xis, Rund­funk­ge­büh­ren pro Haus­halt zu er­he­ben, Stu­den­ten, die nicht in Wohn­ge­mein­schaf­ten le­ben, be­nach­tei­ligt. „Das ist ei­ne po­li­ti­sche Ent­schei­dung“, er­läu­ter­te Mar­mor. Es sei ein­fa­cher für die Ver­wal­tung, ei­nen fes­ten Be­trag zu er­he­ben, als die­sen an das je­wei­li­ge Ein­kom­men der Rund­fun­k­nut­zer an­zu­pas­sen.

Ei­ne an­de­re Zu­schaue­rin frag­te, wie es mit dem Auf­trag der Öf­fent­lich-Recht­li­chen ver­ein­bar sei, dass von die­sen ver­an­stal­te­te oder ge­spon­ser­te Kon­zer­te in der Be­richt­er­stat­tung we­sent­lich mehr Raum be­kä­men als an­de­re. Buhrow zu­fol­ge gibt es „kei­ne Vor­ga­ben in der Re­dak­ti­on“, po­si­tiv über die­se Ver­an­stal­tun­gen zu be­rich­ten. Dass der­ar­ti­ge Kon­zer­te aber ei­nen grö­ße­ren Sen­de­raum ein­näh­men, lie­ge dar­an, dass es sich um be­zahl­te Pro­duk­te hand­le.

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