PRÄ­SEN­TIERT KINDERGARTENSERIE „DAS GELD“(FOL­GE 2) Das Flug­zeug und der Geld­kreis­lauf

Rheinische Post Goch - - GOCH / UEDEM - VON BI­AN­CA MOKWA

Hen­ri war schon oft mit Ma­ma bei der Bank. Dort geht sie hin, wenn sie Geld zum Ein­kau­fen braucht. Aber auch vie­le an­de­re Men­schen nut­zen die Bank, zum Bei­spiel der Chef von Pa­pa und der Spiel­zeug­ver­käu­fer.

GOCH-UEDEM Hen­ris Va­ter ar­bei­tet in ei­nem Bü­ro. Er ar­bei­tet sehr viel und be­kommt da­für Geld. Das Geld sieht Hen­ri, wenn er mit sei­ner Ma­ma ein­kau­fen geht und sie an der Kas­se be­zahlt. Die Wa­ren rol­len vom Band und lan­den in Ma­mas Ta­sche. Ma­ma gibt der freund­li­chen Kas­sie­re­rin ei­nen Geld­schein.

Der Geld­schein steck­te vor­her in ei­nem Au­to­ma­ten. Be­vor Hen­ri mit sei­ner Ma­ma zum Su­per­markt geht, be­su­chen sie die Bank. Die hat ganz viel Geld. Auch das Geld von Hen­ris Pa­pa. Der Chef von Hen­ris Pa­pa gibt das Geld, das Hen­ris Pa­pa für sei­ne Ar­beit be­kommt, an die Bank. Die Bank ist so et­was wie ei­ne Rie­sen­spar­do­se. Wenn Ma­ma Geld braucht, geht sie zur Bank. Ma­ma steckt ei­ne Kar­te in ei­nen Au­to­ma­ten, tippt et­was ein und nach ei­ni­gen Se­kun­den rat­tert der Au­to­mat und spuckt ein paar Geld­schei­ne aus. Ma­ma steckt das Geld in ihr gro­ßes Port­mo­nee und das Port­mo­nee in ih­re Ta­sche. Da­nach geht sie mit Hen­ri end­lich ein­kau­fen.

Ab und zu lan­det auch Geld in Hen­ris ei­ge­ner Spar­do­se. Dann macht es „Plopp“, wenn ei­ne Mün­ze hin­ein­fällt. „Da­von darfst du kau­fen, was du möch­test“, sagt Hen­ris Ma­ma. Hen­ri über­legt. Er wünscht sich schon lan­ge ein Spiel­zeug­flug­zeug. Das hat er im La­den um die Ecke ge­se­hen. Dar­un­ter ist ein Schild mit Zah­len. Hen­ri kennt die Zah­len schon ge­nau. Die hat er im Kin­der­gar­ten ge­lernt. Auf dem Schild steht ei­ne „10“. Ma­ma geht mit Hen­ri ins Spiel­zeug­ge­schäft. Hen­ri hat ei­ne gro­ße, sil­bern glän­zen­de Mün­ze aus sei­ner Spar­do­se ge­nom­men. Auf der Mün­ze steht ei­ne „2“. Ma­ma gibt noch ein biss­chen Geld da­zu. Ma­ma sagt: „Bit­te.“Der Spiel­zeug­ver­käu­fer „Dan­ke“und gibt Hen­ri das Flug­zeug.

Er ver­kauft an dem Tag noch vie­le an­de­re Din­ge. Als es dun­kel wird, hat der Spiel­zeug­ver­käu­fer La­den- schluss. Im­mer wenn es Abend wird, schließt er sein Ge­schäft ab und geht da­nach zur Bank. Da­hin bringt er die zwei Eu­ro von Hen­ri, das Geld, das Ma­ma be­zahlt hat und die vie­len an­de­ren Mün­zen und Schei­ne aus sei­ner Kas­se. Die hat er für all die Din­ge be­kom­men, die er ver­kauft hat. Die Bank passt für ihn auf das Geld auf.

Wenn der La­den­ver­käu­fer selbst ein­kau­fen möch­te, dann macht er es so wie Ma­ma. Er geht zu dem Au­to­ma­ten, drückt ein paar Tas­ten und be­kommt Geld her­aus.

Weil das Geld sich auf so un­ter­schied­li­che Wei­se ver­teilt, an­ge­fan­gen von Pa­pas Chef über die Bank bis hin zu Ma­ma, von da zum Spiel­zeug­ver­käu­fer und zu­rück zur Bank, spricht man auch vom Geld­kreis­lauf.

RP-FOTO: MAR­KUS VAN OFFERN

Ein be­son­de­res Tausch­ge­schäft ist der Ein­kauf. Jo­sef Lau­mann vom Spiel­wa­ren­ge­schäft be­kommt zehn Eu­ro, da­für er­hält der Käu­fer ein nie­gel­na­gel­neu­es Spiel­zeug­flug­zeug. Das ist ein Schritt im Geld­kreis­lauf.

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