Stän­kern

Rheinische Post Goch - - LESERBRIEFE - Karl-Heinz Hölz 40477 Düsseldorf Dr. Hei­ner Bla­e­sing per Mail

Zu „Von der Ley­en und das Mit­tel­maß“(RP vom 7. Ok­to­ber): Tut ei­ner sei­ne Ar­beit gut, dann kann das nicht ge­gönnt oder gar an­er­kannt wer­den. Statt ein­fach fest­zu­stel­len, da läuft et­was gut – nein, es muss ein Ha­ken ge­fun­den wer­den, auch wenn es den oft nicht gibt. Ich bin ger­ne mit Ih­nen so­li­da­risch und weh­re mich ge­gen die­ses Stän­kern. Mehr ist das ja sehr häu­fig nicht. Be­ru­fung auf die Men­schen­wür­de un­be­grenzt nach Deutsch­land ein­wan­dern zu kön­nen. Auch das Recht auf Asyl und die Gen­fer Flücht­lings­kon­ven­ti­on – an die sich of­fen­bar nur noch we­ni­ge der ver­trags­schlie­ßen­den Län­der er­in­nern kön­nen – ha­ben im­ma­nen­te Gren­zen, wenn sie die Leis­tungs­fä­hig­keit und -be­reit­schaft ei­nes gan­zen Vol­kes hoff­nungs­los über­for­dern. Das ver­kennt un­se­re Bun­des­kanz­le­rin. Ein Recht auf Men­schen­wür­de ha­ben auch die in Deutsch­land ge­bo­re­nen und hier le­ben­den Bür­ger. Zu de­ren Wür­de ge­hört es, nicht ge­gen ih­ren Wil­len, in ih­rer ei­ge­nen Hei­mat und auf ih­re Kos­ten von Frem­den über­schwemmt zu wer­den, die nicht ih­re Spra­che spre­chen, die kul­tu­rel­len Wer­te des Abend­lan­des ab­leh­nen, Chris­ten als Un­gläu­bi­ge ver­ach­ten und durch mas­sen­haf­tes Auf­tre­ten ge­ra­de bei Äl­te­ren Angst um die ei­ge­ne Si­cher­heit aus­lö­sen.

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